Aachen: Bundespolizei stoppt zwei Schleusertransporte

Aachen: Bundespolizei stoppt zwei Schleusertransporte

Die Bundespolizei hat am Dienstagmorgen zwei Schleuser festgenommen. Die beiden Männer wollten in ihren Fahrzeugen insgesamt 14 Flüchtlinge aus Afrika nach Deutschland einschleusen.

Elf Flüchtlinge befanden sich in einem Kleintransporter, den die Bundespolizei in Köpfchen kontrollierte. Beim Fahrer des Wagens wurden falsche Ausweisdokumente und Schleusergeld in vierstelliger Höhe gefunden, berichtet die Bundespolizei. Gegen den Schleuser aus Belgien wurden Ermittlungen aufgenommen. Das Fahrzeug und das Geld wurden sichergestellt. Die Flüchtlinge wurden in entsprechende Unterkünfte gebracht.

Ähnlich erging es einem Franzosen, der auf der Autobahn 44 am Rastplatz Königsberg von der Bundespolizei angehalten wurde. In seinem Fahrzeug befanden sich drei Afrikaner ohne die erforderlichen Ausweisdokumente für Deutschland. Unter den drei geschleusten Männern waren bereits zwei bei den deutschen Behörden als Asylbewerber bekannt. Sie wurden an die zuständigen Ausländerämter weitergeleitet. Die dritte Person stellte ein Asylantrag und wurde an eine Aufnahmeeinrichtung weitergeleitet. Gegen den Franzosen laufen zurzeit noch die Ermittlungen.

(red/b-pol)
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