Aachen: Bundespolizei hat Spuren gesichert

Aachen: Bundespolizei hat Spuren gesichert

Beim Diebstahl des Signalkabels an der Bahnstrecke zwischen Rothe Erde und Eilendorf in der Nacht zu Mittwoch hat die Bundespolizei am Tatort umfangreiche Spuren gesichert. Die Bundespolizei geht davon aus, dass sie mit diesen Spuren den oder die Täter eindeutig identifizieren kann.

Die Ermittlungen zu den Tatbeständen des Diebstahls, der Sachbeschädigung und des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr dauern unterdessen an. Die Bundespolizei weist nachdrücklich darauf hin, dass die Verantwortlichen nicht nur die Sicherheit des Bahnverkehrs, sondern auch das Leben und die Gesundheit der Reisenden gefährden. Das Strafgesetzbuch sieht in besonders schweren Fällen bis zu zehn Jahren Haft vor.

Neben dem Dienstahl des für die Täter völlig wertlosen Lichtwellenleiterkabel entstand noch wesentlich größerer Schaden. Das Kabel musste auf einer Länge von zwei Kilometern ausgetauscht werden. Aufgrund der Beschädigungen kam es zu Störungen bei der Signal- und Weichensteuerung und zur Beeinträchtigung des Zugverkehrs auf der Strecken Aachen - Köln bis 14.10 Uhr.

Insgesamt hatten 98 Züge Verspätung von 15 bis 30 Minuten, 22 Zügen mussten umgeleitet werden und vier Züge fielen ganz aus. Zwischen Stolberg Hauptbahnhof und Stolberg-Altstadt musste für die Regionalbahnlinie 20 Ersatzbusse eingerichtet werden.

(red/pol)
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