Aachen: Bürgerinteresse an Radar-Messstellen ist riesengroß

Aachen: Bürgerinteresse an Radar-Messstellen ist riesengroß

Die Bürger können der Polizei mitteilen, wo sie in Bezug auf überhöhte Geschwindigkeit der Schuh drückt, und sie nehmen das Angebot in großem Umfang wahr. „Wir haben Anfragen im dreistelligen Bereich”, teilte Polizeisprecher Karl J. Völker am Montag auf Anfrage mit.

Die genaue Zahl behalte sich der Innenminister vor, aber schon jetzt könne er sagen, dass Otto Normalverbraucher die Chance, Vorschläge für Tempomessungen zu machen, dankbar nutzen: „Wir geben dem Bürger die Möglichkeit, Ängste und Gefühle mitteilen zu können. Davon machen sie reichlich Gebrauch.”

So sind schon am ersten Tag zahlreiche Vorschläge bei den Ordnungshütern eingegangen. Weitere Meldungen können über die E-Mail-Anschrift blitzmarathon.aachen@polizei.nrw.de abgegeben werden, wo noch bis zum Mittwoch, 27. Juni, 6 Uhr, weitere Orte (samt Begründung) genannt werden können, auch die Personaldaten sollen mitgeteilt werden. Ebenfalls bei der Hotline 0241/9577-85555, die heute noch von 8 bis 18 Uhr besetzt ist. Interessant ist, dass es viele Überscheidungen zwischen den Vorstellung der Bürger und dem vorbereiteten Konzept der Polizei gibt: „Unsere Wahrnehmungen decken sich mit den Wahrnehmungen der Bürger.”

Wahrscheinlich am Freitag werden die Orte bekanntgegeben, bei denen am 3./4. von 6 bis 6 Uhr gemessen wird. Dazu werden auch Bürger gezielt an die Stellen eingeladen, die sie vorgeschlagen haben. Im Internet kann man sich unter http://www.24h-blitz-marathon.de über die vorgesehenen Messstellen informieren. Danach soll auch ein Resümee zur Bürgerbeteiligung gezogen werden.

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