Brückenabriss an der Erzbergerallee startet nach Ostern

Brückenabriss an der Erzbergerallee startet nach Ostern

Die Erneuerung der Brücke an der Erzbergerallee soll am Montag, 15. April, starten, wie die Stadt jetzt mitteilte. Nach Ostern wird die Brücke abgerissen und in den kommenden neun Monaten neu gebaut. Umleitungen werden eingerichtet.

Der Brückenneubau mit angepassten Stützweiten lasse sich wesentlich günstiger realisieren als andere untersuchte Varianten, so die Stadt. Mit Beginn der Vollsperrung starten die vorbereitenden Arbeiten. Die Fahrbahn der Brücke wird abgefräst und unterhalb der Brücke der Naturstein abgenommen. Die notwendigen Umleitungen werden eingerichtet. Die Vollsperrung gilt sowohl für den Fuß- und Rad- als auch für den Kfz-Verkehr. „Wir wollen dennoch einen Fußweg auf der Erzbergerallee für die Ostertage zur Herz-Jesu-Kirche ermöglichen“, erklärt Barbara Siodmok, beim Stadtbetrieb verantwortlich für die Maßnahme. Die Vollsperrung für den Fuß- und Fahrradverkehr wird voraussichtlich vier Wochen betragen. Danach wird neben der vorhandenen Rampe eine Behelfsrampe eingerichtet. Die Sperrung für den Kfz-Verkehr soll voraussichtlich neun Monate dauern.

Die Umleitung verläuft einerseits über Forster Weg und Branderhofer Weg, Friedrich-Ebert-Allee, Kurbrunnen-, Zollern-, Schloss-, Bismarck-, Goffart und Turpinstraße. In die andere Richtung wird die Umleitung über Turpinstraße, Obere Drimbornstraße, Adenauer- und Erzbergerallee geführt.

Der Vennbahnweg ist in den ersten vier Wochen der Baumaßnahme ebenfalls von der Vollsperrung betroffen. Anschließend wird das Stück zwischen Bahnhof Rothe Erde und Goffartstraße wieder weitestgehend wegeverbunden.

In den kommenden Monaten soll ein sogenanntes überschüttetes Rahmenbauwerk entstehen. Dies ist ein Betontragrahmen mit kleineren Bauwerksabmessungen. Dadurch ergeben sich geringere Herstellungs- und Wartungskosten. Der zurzeit großzügig bemessene Raum unter der Brücke muss reduziert werden. Mit einer lichten Weite von acht Metern zwischen den Rahmenwänden und einer Höhe von 3,5 Metern sei immer noch ein ausreichend großer Verkehrsraum für den unterführten Geh- und Radweg gegeben, so die Expertin vom Stadtbetrieb.

((red))
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