Aachen: Bombenattrappe in Wohnhaus: Evakuierung in Aachen

Aachen: Bombenattrappe in Wohnhaus: Evakuierung in Aachen

Eine Bombenattrappe in einem Rucksack hat am Freitag einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr in Aachen ausgelöst. Die Tasche war in einem Wohngebäude-Komplex in der Nähe der Carolus-Thermen entdeckt worden.

Die Feuerwehr wurde alarmiert, weil aus der Tasche mehrere Drähte herausragten und sie obendrein keiner Wohnung und keinem Bewohner zugeordnet werden konnte.

Die Bewohner des Gebäudekomplexes wurden wegen Explosionsgefahr evakuiert. Die Passstraße wurde zwischen Krefelder Straße und Grünem Weg für den Verkehr komplett gesperrt.

Neben der Aachener Feuerwehr und einer Hundertschaft der Polizei, die für die Absperrung des Bereichs sorgte, waren auch Experten vom Landeskriminalamt aus Düsseldorf angereist.

Nachdem ein Spezialroboter zur Bombenentschärfung den Rucksack nicht erfolgreich untersuchen konnte, analysierte ein Sprengstoffexperte unter Vollschutz die Tasche.

Das Fazit: Es handelte sich um eine Attrappe, die bewusst so gestaltet war, dass sie einer Bombe glich. Die Hintergründe des Fundes sind noch völlig unklar.

Wer auch immer den falschen Sprengsatz im Keller des Gebäudekomplexes deponiert hat: Wird er ermittelt, kommt erheblicher Ärger auf ihn zu. Allein die Kostenrechnung dürfte sich auf einen erheblichen Betrag belaufen. Drei Stunden lang waren die Spezialisten der Feuerwehr und des Landeskriminalamtes im Einsatz. Die Kripo hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen.

(maf/red)
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