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Aachen: Blumen und Lob für die Mitarbeiterinnen

Aachen : Blumen und Lob für die Mitarbeiterinnen

Fünf auf einen Schlag: Am vergangenen Donnerstag wurde die Trägerschaft der Kindertagesstätten St. Martinus, St. Laurentius, St. Heinrich, St. Konrad und St. Sebastian des Kirchengemeindeverbandes Aachen Nordwest an die katholische Gesellschaft Pro Futura übertragen.

Pro Futura ist damit der zweitgrößte Träger von Kindertageseinrichtungen in Aachen, direkt hinter der Stadt Aachen selbst.

Als neuer Arbeitgeber besuchte Heinz Zohren, Geschäftsführer von Pro Futura, die Kindertagesstätte St. Laurentius in Laurensberg mit Sonnenblumen für alle neuen Mitarbeiter im Gepäck.

„Die Ehrenamtler des Kirchengemeindeverbandes konnten die Arbeit nicht mehr tragen, sie waren teilweise 20 Stunden in der Woche beschäftigt“, erklärt er die Übernahme. Oftmals gingen sie an die Grenzen der Belastbarkeit. Vor allem durch das Kinderbildungsgesetz Kibiz in Nordrhein-Westfalen seien die Anforderungen deutlich gestiegen.

„Ich muss ein Lob aussprechen, in welchem Zustand die Einrichtungen übergeben wurden“, sagte Zohren erfreut. Vier der fünf Häuser seien auf Vordermann gebracht worden und auch für die U3-Betreuung gerüstet.

In Zukunft wird sich Pro Futura um alle Personalfragen, Finanzen und die Instandhaltung kümmern. „Wir wollen aber auch ein Netzwerk aufbauen. Mit mehr Einrichtungen hat man mehr Chancen und Möglichkeiten“, betont Heinz Zohren. In den insgesamt 15 Einrichtungen wolle man auch versuchen, aufstiegsinteressierte Mitarbeiter zu fördern und Raum zur Entwicklung zu geben.

Katholische Identität bleibt

Obwohl die Trägerschaft jetzt an Pro Futura übergeben wurde, heißt das nicht, dass die katholischen Kindergärten ihre Identität verlieren. „Wir bleiben weiterhin ein Teil im Herzen der Kirchgemeinde vor Ort“, sagt Veronika Löb, Leiterin der Einrichtung St. Laurentius. So bleibe der religionspädagogische Ansatz weiterhin erhalten. Auch Heinz Zohren legt großen Wert darauf, eine enge Zusammenarbeit mit den Pfarrgemeinden zu erhalten.