Aachen: Blüten, Schläge und ein gesprengter Parkscheinautomat

Aachen: Blüten, Schläge und ein gesprengter Parkscheinautomat

Das Wochenende hat der Aachener Polizei eine Menge Arbeit beschert. Das begann schon am Samstagmorgen mit einem gewaltigen Knall in der Eintrachtstraße.

Nach Angaben der Polizei hatte dort ein Unbekannter gegen 9.30 Uhr einen Parkscheinautomaten gesprengt und dann die Geldkassette herausgenommen. Der Automat wurde bei der Attacke völlig demoliert. Durch umher fliegende Trümmer und Splitter geriet ein geparktes Auto in Mitleidenschaft. Der Gesamtschaden beträgt nach Schätzung der Ordnungshüter mehrere tausend Euro. Hinweise auf den Täter gibt es bislang nicht. Verletzt wurde niemand.

Falsche Fünfziger

In einer Aachener Diskothek konnte ein 18-Jähriger vorübergehend aus dem Verkehr gezogen werden. Genau wie die Geldscheine, mit denen er bezahlt hatte. Mit falschen 50-Euro-Scheinen hatte er nach Polizeiangaben seine Getränke bezahlt. Einem Barkeeper, der darauf hin die Polizei rief, waren die falschen Fuffziger aufgefallen. Noch acht weitere Scheine fanden die Beamten bei dem jungen Mann und bei dessen 19-jährigem Freund, die beide aus Nideggen (Kreis Düren) stammen.

Mit dem Schrecken davongekommen ist am Samstagnachmittag eine Joggerin am Eselsweg. Ein Exhibitionist hatte sich ihr mit heruntergelassener Hose in den Weg gestellt. „Die Frau lief um ihn herum und fort“, teilt die Polizei mit. Auffälliges Merkmal bei dem etwa 1,75 Meter großen, blonden Exhibitionisten sollen seine hervorstechenden Augen gewesen sein. Eine Fahndung nach dem Mann wurde später ergebnislos eingestellt.

Den Streit gesucht

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat es in der Pontstraße eine Schlägerei gegeben, an der sechs Personen aktiv beteiligt waren. Drei junge Männer suchten offenbar den Streit, teilt die Polizei mit. Sie provozierten eine größere Gruppe junger Frauen und Männer. Als die sich verbal wehrten, kam es zur Schlägerei. Drei junge Männer und ein Täter mussten mit teils schwereren Gesichtsverletzungen in Krankenhäuser eingeliefert werden. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

Am Sonntagabend ist im Gasborn ein Jugendlicher überfallen und ausgeraubt worden. Ein etwa 20 Jahre alter Täter hatte dem 16-Jährigen aus Alsdorf gedroht, ihn zusammenzuschlagen, wenn er sein Handy nicht herausgebe. Als er das Handy hatte, flüchtete der Mann. Das Opfer blieb nach Angaben der Polizei unverletzt.

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