Aachen: Bloß kein „Biberdamm” in der Inde

Aachen: Bloß kein „Biberdamm” in der Inde

Kran statt Angel: Mit schwerem Gerät hat der Aachener Stadtbetrieb am Freitag in der Inde gefischt. Der Fang: Eine Weide, sechs Meter lang und etwa 30 Zentimeter dick. Der Baum war vom Hochwasser in den vergangenen Woche fortgerissen worden und hatte sich in Kornelimünster unweit der Brücke von der Bundesstraße hinüber in den historischen Ortskern in anderem Buschwerk verfangen, das dort im Flussbett sprießt.

„Wir haben diese Gefahrenstelle nun beseitigt”, sagt Andreas Schulz, Teamleiter Baumpflege beim Stadtbetrieb. Denn der Baum hätte bei einem erneuten Hochwasser der Inde womöglich eine problematische Kettenreaktion auslösen können.

„Wie ein Biberdamm” wirke so ein Hindernis im Wasser, erklärt Schulz. Es bilde eine Barriere, an der sich flott weiteres Treibgut verkeilen könne.

Nun soll geprüft werden, ob eventuell weitere Gehölze im Flussbett zurückgeschnitten werden müssen.

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