Aachen: „Big Splash“ verspricht auf dem Sommerbend nassen Spaß

Aachen : „Big Splash“ verspricht auf dem Sommerbend nassen Spaß

Die Hitze der vergangenen Tage hat sich auch beim Aufbau des Bends bemerkbar gemacht. „Wir sind ein bisschen spät dran“, meint so auch Bend-Manager Markus Schöning. Doch auch wenn die Schausteller beim Aufbau ihrer Karussells gerade in der Mittagshitze und während der Gewitter immer wieder lange Pausen einlegen mussten, geht der Aufbau jetzt zügig voran.

„Bis zum offiziellen Fassanstich am Freitag um 18 Uhr wird jedenfalls alles fertig sein“, versichert Peter Loosen, Vorsitzender des Schaustellerverbands. Und damit die Besucher auch bei hochsommerlichen Temperaturen voll auf ihre Kosten kommen, bieten gleich mehrere Fahrgeschäfte eine willkommene Abkühlung: Da wird es dann sicher niemanden stören, wenn er auf der Wildwasserbahn „Big Splash“ eine volle Ladung Wasser abbekommt.

Schrauben in luftiger Höhe und auf der Sprossenleiter: Sowohl die imposante Achterbahn als auch die kleine Bude für Zuckerwaren werden heute fertig aufgebaut sein, um die Gäste auf dem Sommerbend zu begrüßen. Foto: Michael Jaspers

Und im „Crazy Island“ gleich im Eingangsbereich des Bend versprechen Wasserspiele und karibisches Ambiente Spaß für die ganze Familie.

Haben tierische Freude: Rolf Lentzen (Schausteller), Markus Schöning (Bendmanager), Kristina Wulf (Eurogress), Marion Gehlen (Schaustellerin) und Peter Loosen (Sprecher Schaustellerverband, von links). Foto: Michael Jaspers

Und schon jetzt stellen sich die Schausteller darauf ein, dass sie in Zukunft mit weniger Fläche auskommen müssen, weil der Schokoladenhersteller Lindt einen Teil des Bends gekauft hat, um zu expandieren. „Das ist kein Problem, wir kramen um“, meint Peter Loosen und ergänzt: „An Fahrgeschäften wird nicht gespart, wir organisieren einfach alles neu.“

Und wie bei jedem Bend seien die Schausteller immer wieder aufs Neue darum bemüht, dem Publikum spannende Attraktionen zu bieten. Dazu gehört das Fahrgeschäft „Heroes“, dessen Gondeln sich in unterschiedlicher Höhe und zu einem Licht- und Soundspektakel wild im Kreis drehen.

Über-Kopf-Schleuder

Auch „Crazy Jumbo“ ist ganz neu auf dem Bend und lädt Kinder in Begleitung ihrer Eltern zum Elefantenflug bis in sieben Metern Höhe ein. Für die besonders wagemutigen unter den Besuchern steht die Über-Kopf-Schleuder „No Limit“ bereit. „Sie bietet den absoluten Adrenalin-Kick“, sagen die Schausteller und laden in luftige Höhen ein.

Auch der X-Racer ist eher etwas für hartgesottene Bendbesucher. „Bei dieser Bahn hat man immer das Gefühl, aus der Kurve getragen zu werden“, heißt es in der Kurzbeschreibung. Zackige Kurven und rasante Abfahrten sorgen für Nervenkitzel, und optisch erinnert der „Racer“ an die „Wilde Maus“. Über 25 Meter hoch geht es mit „The King“, einer Art Schiffschaukel, die sich über Kopf und zudem noch um verschiedene Achsen dreht.

Neben den spektakulären Fahrgeschäften bietet der Bend natürlich auch altbewährte Angebote wie beispielsweise den „Autoscooter“. Aber auch hier werde immer wieder in die Sound- und Lichttechnik investiert, um attraktiv zu bleiben, sagt Schöning. Und Geisterbahnen sind seit jeher ein beliebtes Ziel für die ganze Familie.

Gruseleffekte aus den renommiertesten Horror-Schmieden

Auf dem Sommerbend gibt es gleich zwei: Den Geisterdschungel „Ghost“ und das „Geisterdorf“. Im Dschungel ist man zu Fuß unterwegs, und laut Markus Schöning ist das etwas ganz Besonderes. „Es ist eine Kombination aus Glas-Irrgarten und Geisterlabyrinth“, sagt er. Das „Geisterdorf“ dagegen lädt zu einer Fahrt mit „Gruseleffekten aus den renommiertesten Horror-Schmieden der USA“ ein.

Alles in allem sehen die Bend-Planer den kommenden zehn Tagen mit Optimismus entgegen. Flexibel haben sie auch auf den Umstand reagiert, dass „bei der derzeitigen Trockenheit ein Feuerwerk auf dem Lousberg undenkbar“ ist.

Abgebrannt wird es deshalb am 20. August um 22 Uhr in unmittelbarer Nähe zum Bend. „Diesmal werden es also nur die Bendbesucher und die Nachbarn sehen können“, meint Markus Schöning. Aber auch das finden die Planer in Ordnung. Sie freuen sich auf ein sommerliches Spektakel und haben auch die ein oder andere Palme platziert.

Neben den zahlreichen Karussells für Jung und Alt bieten viele Gastronomieflächen Raum, um zu entspannen. „Und auch wer nichts für Karussells übrig hat, kann es sich hier gemütlich machen“, verspricht Loosen.

Mehr von Aachener Nachrichten