Bezirksvertretung will Verleihstation mit 12.500 Euro unterstützen

Stadtbezirk in vorteilhafter Lage : Eilendorf soll zweite Pedelec-Station erhalten

Die Eilendorfer Bezirksvertreter wollen die Elektromobilität unterstützen. In der jüngsten Sitzung stimmten sie einstimmig dafür, eine geplante Pedelec-Verleihstation am bezirksamt mit bezirklichen Mitteln zu fördern.

In Aachen gibt es inzwischen ein Netz von 34 Verleihstationen für Elektrofahrräder. Die Außenbezirke sind dabei allerdings einigermaßen schwach vertreten, wie Axel Costard, Referent des Oberbürgermeisters für Elektromobilität, in der Eilendorfer Bezirksvertretung erläuterte. Eilendorf aber, so Costard, ist dabei in einer vorteilhaften Lage, weil es Ausgangspunkt der Radvorrangroute 1 ist, die einmal bis zum Campus Melaten führen soll.

So ist eine Verleihstation bereits im Neubaugebiet Breitbenden an der Franz-Delheid-Straße mit sieben Plätzen in Betrieb, eine zweite soll am Bezirksamt in der Severinstraße entstehen, wenn der dortige Vorplatz voraussichtlich noch in diesem Jahr neu gestaltet wird. Allerdings ist die Finanzierung dieser Station noch nicht gesichert. Zwar gilt es als sicher, dass die Station am Bezirksamt eine von insgesamt 21 Stationen ist, für die es Fördermittel des Bundes geben wird, dennoch müssten bei Einrichtungskosten von 25.000 Euro pro Station 50 Prozent, also 12.500 Euro, aus eigenen Mitteln finanziert werden.

Eine Angelegenheit, bei der es in der Bezirksvertretung schnell Konsens gab. Die fragliche Summe soll nämlich, so der einstimmige Beschluss, aus den bezirklichen Investitionsmitteln zur Verfügung gestellt werden, wenn die Gelder aus dem Förderprogramm des Bundes tatsächlich bewilligt worden sind.

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