Burtscheid: Benediktiner Jonge organisieren erstmals eine Oldtimer-Ausfahrt

Burtscheid : Benediktiner Jonge organisieren erstmals eine Oldtimer-Ausfahrt

Knatternde Motorengeräusche unterbrechen die idyllische Morgenstille in Burtscheid. Zur Premiere der ersten Oldtimer-Rallye der KG Benediktiner Jonge in Kooperation mit der Burtscheider Tellschützen Gesellschaft trafen sich nun zahlreiche Liebhaber der historischen Automobile.

„Wir wollen über den Tellerrand hinausblicken und als ortsansässiger Karnevalsverein der Burtscheider Bevölkerung etwas außerhalb der Fastelovvendszeit bieten, das es in ihrem Stadtteil bislang nicht gibt“, erzählt der Präsident der Benediktiner Jonge, Sascha Quante. Schließlich reifte die Idee, eine Oldtimer-Rallye zu organisieren, „angeregt durch unser Mitglied Hans Dieter Birk, der im Besitz zweier Oldtimer ist“, berichtet Quante weiter.

Viel zu gucken hatten die Burtscheider bei der ersten Oldtimer-Rallye der KG Benediktiner Jonge. Ältestes Auto am Start war ein Chevrolet Phaeton von 1932 (kleines Bild). Foto: Martin Ratajczak

Nach und nach finden sich die Oldtimer auf der Schützenwiese ein, darunter sind beispielsweise ein Käfer Cabrio, eine Ente oder ein Manta. Aber auch ein Triumph, ein Bitter von 1975, ein Diplomat CDI, ein Mercedes Cabrio, ein Namco, ein Citroen Pony, ein Chevrolet Pickup und ein Borgward Cabrio sind aus der Aachener Region mit von der Partie. 27 Fahrzeuge nehmen an der Ausfahrt teil und zusätzlich acht Fahrzeuge stehen in der Ausstellung, wozu auch ein Buick Skylark und ein Cadillac zählen. Als ältestes Automobil geht ein Chevrolet Phaeton, Baujahr 1932, mit seinen 60 PS an den Start.

„Wir haben zufällig von der Oldtimer Rallye erfahren. Wir bevorzugen die eher kleinen Ausfahrten. Denn bei diesen Veranstaltungen im kleinen Stil herrscht ein besonderes Flair, man kann sich gut mit Gleichgesinnten austauschen, ohne direkt abgewiesen zu werden“, erklärt Frank Engels, der mit seinem Fiat 124 Spider bereits einige Rallyes besucht hat. „Nun sind wir gespannt, was uns erwartet, und hoffen auf eine unfallfreie Fahrt mit einem schönen Streckenverlauf“, fügt er hinzu.

Drei Schüsse mit der Armbrust

Pünktlich um 11 Uhr setzen sich schließlich die Raritäten nacheinander in Bewegung. Die Route führt durch die Eifel bis nach Woffelsbach. Unterwegs gilt es kleinere Aufgaben zu Sehenswürdigkeiten zu bewältigen. Als Abschlussspiel gaben die Teilnehmer drei Schüsse mit der Armbrust auf eckige Klappen ab. Gesamtsieger wurden Frank und Martina Engels (Fiat 124 Spider, Baujahr 1974), auf Platz 2 kamen Ralph Schmaul und Markus Jankowski (BMW 1602 von 1974) vor Kurt Kommer und Guido Kettenis (Chevrolet Phaeton von 1932).

Über die positive Resonanz freuen sich Sascha Quante und sein Team. „Wir haben sogar erste Anmeldungen für das nächste Jahr erhalten“, sagt Quante. Und Veranstalter und Besucher sind sich am Ende des Tages sicher: „Wir hoffen, dass sich diese Veranstaltung im Aachener Süden etabliert!“