Aachen: Beim Neukauf von Öfen auf Grenzwerte achten

Aachen: Beim Neukauf von Öfen auf Grenzwerte achten

Die neue Aachener Festbrennstoff-Verordnung tritt am Samstag, 9. Oktober, in Kraft. Ofenbesitzer müssen sich danach im gesamten Stadtgebiet auf neue rechtliche Regelungen zum Betrieb ihrer Anlagen einstellen.

Sie müssen beim Neukauf von Geräten mit Festbrennstoffen (zum Beispiel Scheitholz, Holzpellets, Briketts, etc.) die besonderen Grenzwerte beachten.

Ältere Öfen müssen bis zum 31. Dezember 2014 mit Filtern nachgerüstet werden. Der städtische Fachbereich Umwelt weist jedoch darauf hin, dass beim Land Nordrhein-Westfalen die Einführung eines Förderprogramms kurz bevorsteht. „Es gibt jedoch auch sehr günstige Geräte, sie die strengen Grenzwerte bereits einhalten”, erklärt Gerd Peschel von der Abteilung Immissionsschutz beim Fachbereich Umwelt der Stadt. Er fordert die Händler in der Region Aachen auf, diejenigen Öfen mit Schildern zu kennzeichnen, die die neue Aachener Norm erfüllen.

Hintergrund für die Maßnahme ist der enorm hohe Feinstaubausstoß von Altgeräten. Die Stadt Aachen hat sich in einem Luftreinhalteplan dazu verpflichtet, den Feinstaubausstoß zu reduzieren. Da die EU-Grenzwerte in der Vergangenheit mehrfach überschritten wurden, sind zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht worden, um die Luftqualität in Aachen zu verbessern.

Die neue Festbrennstoff-Verordnung, mit der in Aachen bei neuen Öfen die zweite Stufe einer bundesweiten Regelung vorweggenommen wird, gehört ebenfalls dazu. Der städtische Fachbereich Umwelt berät gerne bei einer Neuanschaffung eines Ofens. Auch „altbau plus”, Boxgraben 38, informiert über die Festbrennstoff-Verordnung unter Telefon 0241/4138880.