Aachen: Baustellen an allen Ecken, aber nur wenig Behinderungen

Aachen: Baustellen an allen Ecken, aber nur wenig Behinderungen

Wenn ein beträchtlicher Teil der Aachener schon am Strand liegt oder in den Bergern klettert, geht die Arbeit auf Aachens Straßen erst richtig los. An vielen Stellen des Stadtgebiets wird gerade in den Ferien tüchtig gebuddelt, weil erstens keine Schulbusse fahren müssen und zweitens das Verkehrsaufkommen 20 Prozent niedriger ist als ansonsten.

Arbeiten sind auf vielen wichtigen und weniger wichtigen Straße im Gange, etwa auf der Von-Coels-Straße in Eilendorf, auf der Jülicher Straße, der Junkerstraße oder der Krefelder Straße. Zu größeren Behinderungen ist es aber bisher nicht gekommen.

So sagt Paul Kemen, Sprecher der Aachener Polizei: „Übermäßige Belastungen sind uns nicht gemeldet worden, wir schieben es ein wenig auf die Haupturlaubszeit.” Ins gleiche Horn stößt Axel Costard vom städtischen Presseamt: „Bislang sind keine Beeinträchtigungen in größerem Ausmaß bekannt.” Beispiel Von-Coels-Straße. Sie wird an gleich zwei Stellen erneuert.

Am vorderen Ende zum Ring hin, zwischen Tankstelle und Apotheke, wird nur die oberste Deckschicht abgetragen und ausgetauscht. Am Samstag sollen die Arbeiten schon beendet sein, der Verkehr wird einspurig in Richtung Außenring geleitet. Am anderen Ende des Stadtbezirks ab der Rechtskurve hinter der Brücke über die Autobahn ist komplett gesperrt, hier wird tief ausgeschachtet und bis Buschmühle die Straße in Abschnitten komplett neu aufgebaut. Die Arbeiten sollen bis Mitte August dauern.

Wegen dieser Totalsperrung sucht sich der Verkehr aus Stolberg andere Routen, zu vermehrten Engpässen kommt es deshalb im Berufsverkehr auf der Debyestraße/ und Neuenhofstraße. An der Einmündung Freunder Straße/Von-Coels-Straße ist die Vorfahrtsregelung geändert worden, Autofahrer, die aus dem etwa 800 Meter langen Stück von der Baustelle her kommen, müssen vor einem Stoppschild halten. Auch hier gilt: Der Verkehr fließt einigermaßen normal.

Zwei Sanierungen von Bushaltestellen sind ebenfalls in den Sommerferien vorgesehen. Stabilen Fließbeton erhält die Bushaltestelle Ponttor in der Saarstraße Richtung Krefelder Straße. Auch die Wartefläche wird umgestaltet, die Arbeiten dauern voraussichtlich vier bis fünf Wochen und beginnen im Juli, mit zeitweisen Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen. Auch an der Pascalstraße wird die Bushaltestelle Auf dem Bahnes etwa drei Wochen lang in ähnlicher Weise umgebaut.

Zu guter Letzt können auch Baustellen als „abgeschlossen” vermeldet werden: Die Sanierung des Bahnhofvorplatzes ist weitgehend fertig, lediglich die Bodenlämpchen werden noch erneuert. Auch die Arbeiten in der Zollernstraße sollen im August abgeschlossen sein - dann allerdings beginnt eine neue Baustelle in der Schlossstraße. Die Stawag erneuert dort zunächst den Kanal und die Versorgungsleitungen, die Stadt wird die Bürgersteige verbreitern und die Ampel an der Bismarckstraße wegen der Tempo 30-Zone abbauen. 13 Bäume werden neu gepflanzt.

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