Aachen: Azubis gestalten Freizeit mit behinderten Menschen

Aachen: Azubis gestalten Freizeit mit behinderten Menschen

Ein wenig schade ist es schon, dass die Aktion wohl nicht weiterlaufen wird. Das findet auch Andreas Comanns von der Käthe-Kollwitz-Schule (KKS). „Nur haut das mit unseren Richtlinien nicht so hin.”

Denn die sehen vor, dass die Auszubildenden der Heilerziehungspflege in jedem Jahr ein neues Projekt umsetzen - und zuvor selbstständig in die Wege leiten.

Das vollendete Projekt präsentierten die knapp 20 Azubis aus dem zweiten Ausbildungsjahr nun im Haus der Lebenshilfe an der Adenauerallee. Von Oktober an war dort mit Rentnern mit Behinderung die Freizeit gestaltet worden.

„Denn in dem Bereich gibt es nicht genügend Angebote”, stellt Andreas Comanns fest, der das von der „Aktion Mensch” unterstützte Projekt gemeinsam mit den Kolleginnen Brigitte Köhr und Marit Jung betreut hat.

Die Ruheständler konnten selbst wählen zwischen vier verschiedenen Projektgruppen - und somit zwischen dem wöchentlichen Gang in die Natur oder ins Atelier, in den Musikraum oder in die Werkstatt.

Sinneswahrnehmung trainieren

Durch das Pflanzen von Blumen oder das Musizieren an selbstgebastelten Instrumenten wurde so die Sinneswahrnehmung der Bewohner des Lebenshilfe-Hauses deutlich trainiert.

Und die Gruppe der Maler verschönerte nebenbei das ein oder andere Aachener Wohnzimmer: Denn an einigen Leinwänden prangte am Ende der Präsentation ein Hinweis: „Verkauft”.

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