Aachen: Ausgedehnter Spaziergang mit unglücklichem Ende

Aachen: Ausgedehnter Spaziergang mit unglücklichem Ende

Ein ausgedehnter Spaziergang mit unglücklichem Ende hat einer rüstigen Seniorin einen gehörigen Schreck und den Rettungskräften einen denkwürdigen Nachmittag beschert.

Gegen kurz nach 14 Uhr hatte die 73-jährige Frau, die zuvor in einem Forsthaus zwischen Verlautenheide und Propsteier Wald zu Mittag gegessen hatte, sich telefonisch über den Notruf gemeldet und mitgeteilt, sie stecke in einem morastigen Weg fest und könne sich nicht selber befreien, zumal sie ein Bein nicht bewegen könne. Dann brach das Gespräch ab. Eine erneute Kontaktaufnahme mit der Frau scheiterte an technischen Hindernissen.

Die Polizei suchte nach der Frau, die offensichtlich zu Fuß unterwegs war, fand sie aber nicht und bat deswegen die Feuerwehr um Unterstützung. Die wiederum bat eine Försterin aus Eschweiler, mit Kartenmaterial zu dem Waldgebiet bei der Suche zu helfen. Um kurz nach 15 Uhr beteiligte sich dann der Polizeihubschrauber an der Suche.

Die Frau wurde schließlich nach mehr als zweieinhalb Stunden auf einem morastigen Baustellenweg gefunden - direkt am Aachener Kreuz, nach ersten Berichten in etwa dort, wo Baustellenfahrzeuge für den neuen Überflieger im Kreuz verkehren.

Wie es scheint, war die Frau umgeklinkt und steckt im Morast so unglücklich fest, dass sie sich nicht selber aus ihrer misslichen Lage befreien konnte. Sie wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo sie untersucht wurde.