Aachen: Auftakt des Kimiko-Festivals: Musik, die wie Kino wirken soll

Aachen : Auftakt des Kimiko-Festivals: Musik, die wie Kino wirken soll

Das Kimiko-Festival genießt in Aachen und über die Stadtgrenzen hinaus inzwischen einen fantastischen Ruf. Zurecht, denn in entspannter Atmosphäre kann der Musikfan auf dem Gelände des Ludwig Forums drei Tage lang großartige Musiker und Bands wie Von Wegen Lisbeth, Señor Torpedo, Mister Irish Bastard und viele mehr live erleben.

Eine weitere Band, die die Herzen von Musikliebhabern höher schlagen lässt, ist Girls in Hawaii. Lionel Vancauwenberghe (Gesang, Gitarre), Antoine Wielemans (Gesang, Gitarre), Brice Vancauwenberghe (Gitarre), Daniel Offermann (Bass), François Gustin (Keyboard, Gitarre) und Boris Gronemberger (Schlagzeug) sind zum ersten Mal beim Kimiko und werden direkt zum Auftakt am morgigen Freitag, 25. August, ab 21.40 Uhr die Park-Stage erobern.

Kritiker ordnen Girls in Hawaii gerne in die Indie-Pop-Schublade ein, wobei das der Band nicht immer ganz gerecht wird. Der Sound ist sehr dicht und melodisch, umfängt den Zuhörer regelrecht und zieht ihn mit. Dass das kein Zufall ist, weiß Daniel Offermann zu bestätigen: „Unsere Musik soll beim Zuhörer wie Kino wirken. Wir lieben es, solange an Melodien, Arrangements und Sounds zu feilen, bis der Song eine dieser ganz dichten Stimmungen erzeugt.“

Girls in Hawaii gibt es bereits seit 2000, die Jungs aus der Wallonie sind immer wieder bei Festivals zu Gast und nun steht die Premiere in Aachen an, worauf sich Girls in Hawaii schon sehr freuen. „Das wird unser erstes Konzert in Aachen. Da will man natürlich einen guten ersten Eindruck hinterlassen. Außerdem freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit Señor Torpedo. Die haben wir schon oft auf Festivals getroffen“, sagt Daniel Offermann, der weiter erklärt, dass Festivals für Musiker immer etwas Besonderes sind. „Bei einem Club-Konzert kann man oft noch etwas mehr ins Detail gehen. Auf Festivals haben die Leute ja meistens schon ein paar Stunden Lärm in den Knochen.“

Da müsse man dann schon mal mit der Tür ins Haus fallen. „Aber dadurch entsteht dann auch diese besondere Festival-Energie.“ Wobei das Kimiko noch eine spezielle Position einnimmt: „Das Kimiko ist eins dieser aufregenden Festivals, die sich bemühen, die kulturelle Szene der Stadt zu vernetzen. Da wird nicht einfach nur eine Bühne auf die grüne Wiese gestellt. Das ist natürlich auch für die Musiker spannend, weil man so das künstlerische Treiben einer Region in höchstkonzentrierter Form kennenlernt.“

Im Gepäck haben Girls in Hawaii für den besonderen Abend einige neue Songs, das nächste Album „Nocturne“ erscheint im September. Wer bis dahin nicht warten will, der sollte sich noch schnell Karten für das Kimiko besorgen. Der Weg zur Jülicher Straße lohnt sich — für Girls in Hawaii und all die anderen tollen Bands und Musiker.

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