Neues Stück der Theaterschule Aachen: Auf der Arche wird es plötzlich eng

Neues Stück der Theaterschule Aachen : Auf der Arche wird es plötzlich eng

Drei Pinguine stehen im Mittelpunkt des neuen Stücks der Theaterschule Aachen. Die Inszenierung von Ulrich Hubs populärem Werk „An der Arche um Acht“ entführt ab 21. November in eine Welt aus Schnee und Eis und stellt viele Fragen nach Gott und dem Leben. „Die Geschichte hat viele amüsante Momente, aber auch tiefgründige Szenen, die zum Nachdenken anregen“, erklärt Regisseur Roman Kohnle, der auf junge Schauspieler aus dem mittleren Semester und dem Abschlussjahrgang zurückgreifen konnte.

„Die Geschichte ist ein tolles Material, das Jung und Alt gleichermaßen begeistert. Ich habe selbst eine sechsjährige Tochter und wir schätzen auch die Hörspielfassung“, erzählt Kohnle.

Die Geschichte dreht sich um das kurz bevorstehende Ende der Welt. Während der Sintflut mit 40 Tagen Regen ohne Unterlass erleben die drei Pinguine auf der Arche Noah ihr ganz eigenes Abenteuer. Alle drei wollen mit auf das Schiff, obwohl es nur für zwei von jeder Tierart Platz gibt. Verblüfft nehmen die beiden Auserwählten ihre beiden Tickets für Noahs Arche in Empfang. Sie sind gültig bis nach der Sintflut. Die beiden wollen ihren Freund, den ungläubigen und streitsüchtigen Pinguin, aber keinesfalls zurücklassen. Auf ihrer turbulenten Reise müssen die Pinguine nicht nur ihre Freundschaft beweisen, sondern auch einige große Fragen beantworten.

Dabei spielt eine Taube eine große Rolle, die den Heiligen Geist symbolisiert. Es gibt auch witzige Szenen, in denen es um seekranke Giraffen geht, die mit dem Hals über der Reling hängen. Löwen schlafen friedlich neben Antilopen ein. Und der dritte Pinguin versteckt sich als blinder Passgier in einem Koffer, was für einige Verwicklungen sorgt. „Die Frage nach Gott ist zentral, aber dabei spielen auch pädagogische Aspekte eine Rolle. Der Gott, der hier dargestellt wird, ist ein alttestamentarischer, strafender Gott, der die Sintflut auslöst. Ihm gegenüber steht der nachsichtige Gott, in dessen Rolle der dritte Pinguin schlüpft“, erklärt Roman Kohnle, der in den vergangenen Wochen mit den Schauspielern Caterina Schäfer (1. Pinguin), Johannes Schöneberger (2. Pinguin), Franziska Schneider (3. Pinguin), Yvonne Hofmann (Taube) und Marvin Moers (Noah) intensiv geprobt hat.

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