Aachen: „Au Banan” mit Erwin Grosche und Faltsch Wagoni

Aachen: „Au Banan” mit Erwin Grosche und Faltsch Wagoni

Ein Weihnachtsmarkt ohne Weihnachtsmusik ist wie ein Januar ohne „Au Banan” - möglich, aber irgendwie sonderbar. So hat Gastgeber Wendelin Haverkamp dafür gesorgt, dass das neue Jahr gleich am Anfang mit einer neuen Ausgabe des fast 20 Jahre alten Kleinkunstspektakels bestückt wird - am Freitag, 28. Januar 2011, um 20 Uhr im Franz.

Mit von der Partie sind Erwin Grosche und Faltsch Wagoni. Karten gibt es ab sofort, unter anderem im Ticket-Shop unserer Zeitung in der Mayerschen Buchhandlung.

Erwin Grosche, Sprachjongleur und Alltagsphilosoph aus Paderborn, ist zurzeit mit seinem neuen Kabarettprogramm „Der Eisgenussverstärker” unterwegs, in dessen Rahmen er „Trostbilder und Glücksmomente” präsentiert. In einer Art und Weise, die bei vielen Besuchern die schiere Begeisterung auslöst: „Grosche macht glücklich”, schrieb denn auch die Presse.

Der mehrfache Kleinkunst- und Kulturpreisträger, Unicef-Schirmherr und Botschafter der Stiftung Lesen spielt auch weiterhin sein Best-of-Programm „Warmduscherreport”; in seinen Kinderlesungen fasziniert er das junge Publikum mit Laut- und Leisegedichten und zahlreichen Geschichten. Während er den Erwachsenen eher mit albernen Weisheiten und weisen Albernheiten kommt: „Seitdem ich in meinem Zimmer keine Blumen mehr habe, brauche ich sie nicht mehr zu gießen. Praktisch.”

„Einmalig, einmalig schräg, einmalig heiter”, auch im Fall von Faltsch Wagoni sparen die Kritiker nicht mit Lob und Anerkennung. In ihrem neuen Programm erkunden Silvana und Thomas Prosperi als Menschenforscher und Bühnenprimaten mit schönen Worten, wilden Gesängen, beschwörender Trommellust und groovenden Gitarren die (hinter-)fragwürdige Natur des Menschen.

„Wort und Wild”

„Wort und Wild - artgerechte Unterhaltung” ist dieses Programm überschrieben, und es geht natürlich auch um die Evolution, „die doch von diesem Darwin abstammt”. Die beiden haben sichtlich Spaß bei den Verrücktheiten, die sie fabrizieren, und der überträgt sich: Sie sind sich für nichts zu blöd und gerade deshalb alles andere als das. Haverkamp wird natürlich das Neueste aus dem Westzipfel verkünden, und an den Keyboards wirkt wie immer Freddy Matulla.

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