„Schneebergkids“ und „Karlinis“: Architekturpreis für zwei Aachener Kitas

„Schneebergkids“ und „Karlinis“ : Architekturpreis für zwei Aachener Kitas

Besondere Gebäude: Zwei Kindertagesstätten in Aachen gehören zu den Trägern des „Kita-Architekturpreises NRW 2020“. Ausgezeichnet werden die „Schneebergkids“ und die „Karlinis“.

Das Land Nordrhein-Westfalen und die Architektenkammer NRW zeichnen elf neue Kindertageseinrichtungen mit dem „Kita-Architekturpreis NRW 2020“ aus. Kinder- und Familienminister Joachim Stamp und Kammerpräsident Ernst Uhing gaben am Montag in Düsseldorf die Gewinner bekannt. Zwei der nicht dotierten Auszeichnungen gehen nach Aachen: an die Betriebskindertagesstätte „Schneebergkids“ des Uniklinikums (Architektur: NPA, Köln; Landschaftsarchitektur: FSWLA Landschaftsarchitektur, Düsseldorf) sowie die Betriebskita „Karlinis“ im Gewerbegebiet Eilendorf-Süd (Architektur: pbs architekten, Aachen; Landschaftsarchitektur: 3PLUS Freiraumplaner Kloeters+Kastner, Aachen).

Zu dem Auszeichnungsverfahren waren 46 neue und erweiterte Gebäude eingereicht worden. Zehn von ihnen wählte eine unabhängige Jury für den „Kitapreis NRW 2020“ aus, einer weiteren Kita wurde eine Anerkennung zugesprochen. Mit der Auszeichnung wollen das Land und die Architektenkammer NRW die Bedeutung der Architekturqualität von Kitabauten herausstellen und ihren positiven Einfluss auf die Lern- und Lebenswelt von Kindern betonen. Zugleich soll das Verfahren Träger von Kindertageseinrichtungen dazu anregen, der baulichen Qualität ihrer Anlagen besondere Beachtung zu schenken.

Überzeugte die Jury: Das Haus der „Schneebergkids“ am Uniklinikum. Foto: HGEsch

Minister Stamp sagte: „Der Kitapreis setzt ein wichtiges Zeichen für kindgerechte Architektur und soll gleichzeitig Ansporn für künftige Bauprojekte sein. Kinder brauchen ein Umfeld, in dem sie sich gerne bewegen, miteinander lernen und unbeschwert aufwachsen können. Genau das haben die Preisträger aus ganz Nordrhein-Westfalen geschaffen.“ Die Preisverleihung findet am 22. Juni im Düsseldorfer Kunstmuseum K20 statt.

(red)