Aachen: Archäologische Vitrine: Immer noch kein erbaulicher Anblick

Aachen: Archäologische Vitrine: Immer noch kein erbaulicher Anblick

Das Moos wächst weiter von der Römerzeit bis in die Neuzeit, dort sprießen auch Pflanzen, die inzwischen die stattliche Größe von bis zu 30 Zentimetern erreicht haben, die Scheiben außen sind durch Fingerabdrücke, Spucke und Spuren des letzten Regens verdreckt: Die erst vor fünf Monaten eröffnete Archäologische Vitrine im Elisengarten bietet keinen besonders erbaulichen Anblick.

Schon vor zwei Monaten war entdeckt worden, dass im Zuge eines fehlerhaft angelegten Asphaltstreifens ungehindert Wasser in Aachens Vorzeige-Ausgrabungsstelle gelangte, so dass sich auf dem Boden Pfützen bildeten. Dieser Baumangel sei inzwischen behoben worden, erklärt Axel Costard vom Presseamt.

Den durch das Gewächshausklima angeregten Grün-Bewuchs habe man aber noch nicht beseitigen können, das soll Ende dieses Monats geschehen, wenn ohnehin Wartungsarbeiten anstehen. „Dabei wird auch ein Wartungssteg angelegt, der Bewuchs entfernt und die Archäologie wieder freigelegt.“

Verunreinigungen durch Regenfall habe es bisher wegen des trockenen Wetters nicht gegeben: „Wir werden das im Auge behalten.“

(hau)
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