Aachen: Arbeiten in der Elisabethhalle gehen voran

Aachen: Arbeiten in der Elisabethhalle gehen voran

Bis zu 30 Schlosser, Schreiner, Anstreicher, Restauratoren, Natursteinfachleute und Elektriker werkeln, hämmern, schrauben, schreinern und malen derzeit in der Elisabethhalle.

Schwimmer sieht man in dem Jugendstilbad in der Elisabethstraße erst Anfang Oktober wieder. Denn dann sollen die Handwerker fertig sein, dann soll das Bad wieder in altem Glanz erstrahlen.

„Immer wieder kommen wir an zeitliche und finanzielle Grenzen”, erklärt Architekt Albert Frey die Besonderheit der Sanierung. Derzeit bekommen die Hallenwände und -decken wieder einen cremigen Weißton verpasst.

„In den Gängen jedoch, wo die 100 Jahre alten lila Fliesen gut erhalten sind, wird eine Farbe gewählt, die zu den Fliesen passt”, erklärt Engelbert Chaumet vom Gebäudemanagement der Stadt. Der Frauenbrunnen wird wieder hergestellt, auch die gelben Vorhänge vor den Kabinen sollen zurückkehren. „Das war Lkw-Plane”, weiß Chaumet, der sehr froh ist, dass das ursprüngliche Erscheinungsbild des Schwimmbades so gut wie möglich wiederhergestellt wird.

Seit Mai dauert die Sanierung bereits, der Kostenrahmen liegt bei 1,1 Millionen Euro.

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