Soers: Angebot reicht von Kaffeetafel über Ausflüge bis Advent und Karneval

Soers : Angebot reicht von Kaffeetafel über Ausflüge bis Advent und Karneval

Die Schützenbruderschaft Soers kann im kommenden Jahr ihr 70-jähriges Bestehen feiern. Und seit immerhin 45 Jahren gibt es bereits den Freundschaftstag bei den Soerser Schützen. Er bietet allen Personen, die älter als 60 Jahre sind, interessante Angebote und beste Unterhaltung.

„Wir sind aber keine Unterabteilung der Schützenbruderschaft“, betont Christa Aufermann. Der Freundschaftstag werde von einem neunköpfigen Team geführt. 1970 habe alles klein begonnen, sagt Reiner Karl, aber inzwischen sei viel passiert und Großes geleistet worden — insbesondere für ältere Menschen, die alleinstehend sind, zählen Gerti Stephany und Christa Aufermann auf.

Die Schützenprinzipien Förderung des Gemeinsinns, Beachtung sozialer Belange und Pflege des Miteinanders greift der Freundschaftstag auf. Angefangen habe alles im damaligen Vereinsheim „Ponderosa“ im Purweider Weg, weiß Dr. Rainer Aufermann. Initiator war Arthur Stürmann. Helfen und unterhalten war gefragt und habe bis heute Bestand, sagt Reiner Karl. Der damalige Präsident Franz Stephany, erinnert sich seine Frau Gerti, habe 1989 dafür gesorgt, dass der Freundschaftstag groß herausgekommen sei. Feste Termine sind die Treffen bei Kaffee und Kuchen im Schützenheim im Soerser Weg 117, wo es an jedem ersten Dienstag im Monat gemütlich zugehe. Beliebt sind die ganztägigen Ausflüge. In diesem Jahr haben 150 Senioren in drei Bussen Linz am Rhein angesteuert.

Der Wunsch: eine Bushaltestelle

Christa und Rainer Aufermann, Marianne und Reiner Karl, Marita und Lutz Klenker, Gerti Stephany, Helga Efes schwärmen von der jährlichen Einstimmung auf Weihnachten durch die Adventsfeier, die in diesem Jahr am 5. Dezember stattfindet. Auch Jubel, Trubel, Heiterkeit gehören beim Freundschaftstag dazu, ein Renner ist das Karnevalsfest mit dem jeweiligen Öcher Prinzen, Tanz und Unterhaltung im Schützenheim. Einen großen Wunsch hat das Organisationsteam: „Wir wünschen uns eine Bushaltestelle der Aseag in Nähe unseres Schützenheims. Denn die älteren Menschen sind nicht mehr gut zu Fuß“, sagen Christa Aufermann und Gerti Stephany. Immerhin seien bei den Veranstaltungen bis zu 100 Personen zur Stelle.

Dass alle Angebote auch Geld kosten, ist logisch. Die Bruderschaft greife oft unter die Arme, kleine Dinge bezahlt das Team aus der eigenen Tasche. Doch für die Busfahrten werde ein Beitrag fällig. Die Mühen und der Aufwand haben sich aber gelohnt. „Wir machen das alle sehr gerne. Wir sind selber schon älter, aber mit dem ganzen Herzen bei der Sache.“

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