Aachen: An der CHIO-Brücke gibts vier Unfälle an zwei Tagen

Aachen: An der CHIO-Brücke gibts vier Unfälle an zwei Tagen

Seit Mittwoch ist die CHIO-Brücke auf der Krefelder Straße als solche erkennbar, denn in den beiden Nächten zuvor haben die Bauarbeiter das Holzgerüst des künftigen Fußgängerüberwegs über der Fahrbahn fertiggestellt.

Für viele Verkehrsteilnehmer bietet sich seitdem in Höhe des Tivoli ein ungewohnter Anblick, für vier Lkw-Fahrer war er offenbar zu ungewohnt.

Denn gleich vier Mal sind seit Mittwoch Lastwagen an den Schilderbrücken die in beiden Fahrtrichtungen vor der eingeschränkten Durchfahrthöhe von 3,80 Meter warnen, hängengeblieben.

Der folgenschwerste Zwischenfall ereignete sich am Donnerstagmittag: Gegen 12.40 Uhr war ein Lkw stadtauswärts unterwegs und gegen die entsprechenden Warnbaken gedonnert. Dabei hatte er, wie die Polizei berichtete, die Schilderbrücke samt Fundament umgerissen, sodass die Warnbaken anschließend nur noch etwa drei Meter über der Fahrbahn baumelten.

Während der Reparaturarbeiten wurde der Verkehr kurzzeitig komplett über die Straße Gut Wolf abgeleitet, anschließend einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Gegen 16 Uhr war die Fahrbahn wieder frei.

Aufgrund der Unfallhäufung haben am Donnerstag die Abteilung Straßen- und Brückenbau des Stadtbetriebs, die Straßenverkehrbehörde der Stadt und die Aachener Polizei beschlossen, die Warnhinweise zu verdeutlichen und mehr Schilder aufzustellen.

Eine Umleitung auszuschildern, sei nicht erwogen worden, wie Rita Klösges vom städtischen Presseamt berichtet. Denn die könne nur für den gesamten Lkw-Verkehr ausgewiesen werden, und lasse sich nicht auf Fahrzeuge, die über 3,80 Meter hoch sind, beschränken.

Diese Durchfahrthöhe gelte übrigens nur während der Bauarbeiten an der Brücke, so Klösges weiter. Nach der Fertigstellung, die für Mai 2012 geplant ist, können auch Lkw mit vier Metern Höhe die CHIO-Brücke passieren.

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