Wer wird neuer Städteregionsrat?: Am Nachmittag 23 Prozent Wahlbeteiligung bei der Stichwahl

Wer wird neuer Städteregionsrat? : Am Nachmittag 23 Prozent Wahlbeteiligung bei der Stichwahl

Wer wird neuer Chef der Städteregion Aachen? Im ersten Wahlgang holten die Kandidaten von SPD und CDU die meisten Stimmen. Heute fällt die Entscheidung nun in der Stichwahl.

Die Bürger in der Städteregion Aachen wählen heute seit 8 Uhr den neuen Städteregionsrat. Die Kandidaten der CDU, Tim Grüttemeier (39,2 Prozent), und der SPD, Daniela Jansen (27,9 Prozent), hatten im ersten Wahlgang vor zwei Wochen die meisten Stimmen geholt und stehen damit erneut zur Wahl. Dazu sind 440.159 Wahlberechtigte aus dem Verbund mit zehn Kommunen aufgerufen.

Die Kontrahenten Jansen und Grüttemeier fragen sich aus

Wahlbeteiligung in Aachen läuft „schleppend“

Gegen 11 Uhr waren erst wenige Aachener zur Stichwahl erschienen. „Schleppend“ laufe es, sagte einer der Wahlhelfer im Wahllokal an der Gerlachschule im Jakobsviertel. Selbst von dem schwachen Ergebnis der letzten Stichwahl zum Städteregionsrat sei man noch weit entfernt.

Auch am Mittag sah es in einigen Wahlbüros noch nicht besser aus. „In der ersten Wahlrunde waren um diese Uhrzeit schon deutlich mehr Menschen hier“, hieß es etwa an der Montessori-Schule an der Aachener Reumontstraße.

Um 16 Uhr dann schließlich eine erste Rückmeldung seitens der Städteregion: Die Wahlbeteiligung liege zwei Stunden vor Schließung der Wahllokale bei rund 23 Prozent. Etwa 37.500 Menschen, also etwa 8,5 Prozent, hatten sich schon im Vorfeld für Briefwahl entschieden. Zudem wurden bis 16 Uhr etwa 63.000 Personen in den Wahllokalen gezählt.

Der aktuelle Städteregionsratsvorsitzende Helmut Etschenberg (CDU) hört mit 71 Jahren aus gesundheitlichen Gründen zum Ende des Jahres auf. Wer heute in der Stichwahl mehr Stimmen bekommt, ist bis zum Jahr 2025 Nachfolgerin oder Nachfolger von Etschenberg.

(dpa)
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