Aachen: Am Eisenbahnweg wird aufgeräumt: Wohnbebauung denkbar

Aachen: Am Eisenbahnweg wird aufgeräumt: Wohnbebauung denkbar

Auf dem völlig verwahrlosten Areal zwischen Eisenbahnweg und Freunder Weg unweit der Aachen Arkaden wird jetzt aufgeräumt. Die runtergekommenen Gebäude, die einst von den belgischen Streitkräften und später vom deutschen Zoll genutzt worden, werden derzeit abgerissen.

„Mit den alten Gebäuden ist nichts mehr zu machen“, sagt der Aachener Projektentwickler und Geschäftsführer der Landmarken AG, Norbert Hermanns, der einst auch Ideengeber für die Aachen-Arkaden war. Er hat das rund 25.000 Quadratmeter große Gelände am Bahnhof Rothe Erde im Sommer vergangenen Jahres von der Bundesimmobilienagentur Bima erworben und will es nun für eine neue Bebauung vorbereiten.

Die völlig verfallenen Hallen auf dem Grundstück wurden von Jugendlichen teils als gefährlicher Abenteuerspielplatz genutzt, teils haben dort auch Obdachlose Schutz gesucht. Unter anderem hat es dort auch schon Feuer aufgrund von Brandstiftung gegeben. Noch sei nicht endgültig geklärt, was auf dem Grundstück geschehen soll, sagt Hermanns. „Wir befinden uns noch im Klärungsprozess mit der Verwaltung.“

Vorrangig werde jedoch über die Realisierung eines Wohnbauprojekts nachgedacht. Teile des Grundstücks könnten jedoch auch gewerblich genutzt werden. Einen Entwurf für das geplante Bauprojekt gebe es laut Hermanns noch nicht, auch zu Zeitplänen könnten noch keine näheren Angaben gemacht werden.

(gei)
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