Ferienspiele: Am Brander Strand ist jede Menge los

Ferienspiele : Am Brander Strand ist jede Menge los

Man möchte sich beinahe selbst fürs kommende Jahr anmelden: Das knapp zweiwöchige Brander Ferienprogramm von Mobilé St. Donatus für Schulkinder ist gestartet. Bis zum 27. Juli erwartet die Kinder hier jeweils von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr jede Menge Spaß und Unterhaltung.

Die Eröffnungsfeier hat der 231-köpfigen Kinderschar vor Ort (und allen Anwesenden ebenfalls) schon mal vorab ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Für einen lockeren und authentischen Einstieg in die Ferienspiele sorgte einer der jugendlichen Betreuer, Arne Bischof. Der wurde wohl erst kurz vorher vom Veranstalter Karl Simons in sein Glück eingeweiht und gestand: „Ich bin jetzt nicht wirklich gut vorbereitet“, was man ihm allerdings nicht im Geringsten anmerkte. Nachdem die Kinder herzlich von ihm begrüßt wurden und er schon mal für ordentlich Stimmung gesorgt hatte, übernahm dann aber doch Veranstalter Karl Simons. Dieser stellte zunächst den Rest seines Teams vor, bestehend aus Carolin Debey und Leon Tervooren. Für die beiden ist es dieses Jahr als Organisatoren Premiere und somit Einstand für das Dreigespann.

Im Anschluss wurden die Betreuer-Gruppen präsentiert, jede Gruppe mit eigenem Thema. Angefangen bei den Rettungsschwimmern, über die typischen Touristen (inklusive „hartem Sonnenbrand“), bis hin zu der Mallorca-Ballermann-Clique. Jeder klassische Urlaubstyp wurde von den Betreuern detailgetreu repräsentiert.

Fünf Leiter gibt es pro Gruppe, die oft nicht wesentlich älter sind als die teilnehmenden „Kinder“. Was man den jugendlichen Aufpassern hoch anrechnen muss: Jeder von ihnen macht bei den Ferienspiele ehrenamtlich mit. Dass alle von ihnen mit Begeisterung und Spaß dabei sind, war deutlich zu spüren. Die insgesamt 50 Begleiter und Begleiterinnen verteilen sich auf zehn Gruppen, in denen sich jeweils 24 Kinder und Jugendliche einfinden.

Berichtete Karl Simons. Denn nicht nur der Andrang der Schulkinder war riesig, sondern auch der der Betreuer. Nach den Osterferien konnte sich jeder, der über 15 Jahre alt ist, als Gruppenleiter bewerben. Letzten Endes musste tatsächlich sechs Jugendlichen abgesagt werden, zu Simons‘ Bedauern. Der Ansturm war schlichtweg zu groß. Allerdings auch bei den Schulkindern, bei denen ebenfalls ein paar Absagen erteilt werden mussten. Die Veranstalter machen zudem darauf aufmerksam, dass bei erhöhter Nachfrage Kinder aus dem eigenen Stadtteil, nämlich Brand, vorerst bevorzugt werden.

Die 231 großen und kleinen Teilnehmer im Alter von 7 bis 14 Jahren erwartet dieses Jahr auf jeden Fall ein bunter Mix aus Ausflügen, Zeltlagern und der ein oder anderen Überraschung. Sobald das Wetter dann auch wieder mitspielt, so Karl Simons, geht’s erstmal an den Brander Strand. Und wenn nicht, tut das den Brander Ferienspielen auch keinen Abbruch.

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