Neues Konzept: Altkleidercontainer stehen vorerst auf städtischen Grundstücken

Neues Konzept : Altkleidercontainer stehen vorerst auf städtischen Grundstücken

Bei der umstrittenen Aufstellung von Altkleidercontainern haben sich jetzt Stadt Aachen und karitative Einrichtungen auf ein sogenanntes Standortkonzept Altkleidersammlung geeinigt.

Der Mobilitätsausschuss des Stadtrates stimmte dem am Donnerstag einstimmig zu.

Seit Januar 2019 wird die Aufstellung von Altkleidercontainern auf öffentlichen Flächen nicht mehr genehmigt. Ein Beschluss, der zu einem Run auf die verbleibenden Container führte, die die caritativen Organisationen wie das Rote Kreuz vor ihren eigenen Liegenschaften aufgestellt haben. Chaos vor und Überfüllung der Behältnisse waren die Folge.

Um dort Abhilfe zu schaffen, einigten sich die Beteiligten in einer Runde zwischen Stadtbetrieb, Verwaltung und politischen Vertretern auf ein Übergangskonzept. Danach wird die Stadt kurzfristig bis Ende 2020 insgesamt 18 ausgesuchte Flächen der Stadt, sogenannte städtische Privatflächen, sowie Platz auf den zwei Recyclinghöfen zur Verfügung stellen. Auf diesen Flächen sollen dann insgesamt 60 Sammelcontainer aufgestellt werden.

Der weitere Plan ist, städtischerseits bis Jahresende 2020 den karitativen Organisationen bei der Suche nach eigenen privaten Containerstandorten zu helfen, um die Übergangsflächen wieder räumen zu können. Ab Januar 2021 sollen dann insgesamt 100 Altkleidercontainer von den caritativen Organisationen auf ausgesuchten privaten Flächen aufgestellt werden, etwa neben Supermärkten.

Der Mobilitätsausschuss schloss sich dem von der Verhandlungsgruppe und der Stadt vorgelegten Konzept an. Danach können die Container umgehend aufgestellt werden. Die Wartung und Leerung obliegt den Aufstellern. Die Anzahl von vorerst 60 Containern solle, so der Wortlaut, „gleichmäßig auf die Zahl der Einrichtungen“ verteilt werden.

(wos)
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