Aachen: Alemannia und Heinrich-Heine-Gesamtschule rücken zusammen

Aachen: Alemannia und Heinrich-Heine-Gesamtschule rücken zusammen

Das Nachwuchsleistungszentrum der Alemannia und die Heinrich-Heine-Gesamtschule Aachen (HHG) gehen ab sofort eine Kooperation ein.

Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, die Nachwuchsspieler der Alemannia zu fördern und ihnen eine optimale Schulausbildung zu ermöglichen.

„Nur wenige Nachwuchsspieler schaffen es, im Profifußball Fuß zu fassen. Und selbst wenn sie es schaffen, ist es immer wichtig, auch noch etwas anderes gelernt zu haben. Deshalb steht bei uns die schulische Ausbildung an erster Stelle. Wir sind froh, mit der Heinrich-Heine-Gesamtschule einen Partner gefunden zu haben, der mitdenkt, gute Ideen hat und auch die Bereitschaft zeigt, diese umzusetzen”, freut sich Eric van der Luer, sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums.

Die HHG ist eine sportlich ausgerichtete Schule, die über eine Dreifach-Halle, einen Rasen- und einen Aschenplatz verfügt. Einige Jugendspieler der Alemannia besuchen die Schule bereits, die in der Nähe der Trainingsplätze der Alemannia liegt. Als Gesamtschule bietet die HHG jeden der drei regulären Schulabschlüsse an.

Wichtigstes Ziel der Kooperation ist die besondere Förderung der Alemannia-Spieler, die nach Absprache spezielle Förderung erhalten und gegebenenfalls für Trainingslager und ähnliches frei gestellt werden können. Von wesentlicher Bedeutung ist der enge Austausch zwischen Verein und Schule.

So können mögliche Probleme früh erkannt und Lösungen dafür gefunden werden. „Denn nur, wenn im Umfeld und auch in der Schule alles stimmt, können die Jungs auch auf dem Platz Leistung bringen”, so van der Luer.

Auch Schulleiter Heinrich Parting freut sich über die Zusammenarbeit: „Die Kooperation zwischen Alemannia Aachen und der Heinrich-Heine-Gesamtschule kommt beiden Parteien zugute. Die Leistungssport betreibenden Schüler erhalten durch das Projekt sportliche und schulische Förderung. Und das schulische Leben erhält eine Bereicherung.”

Begleiten werden dieses Projekt hauptsächlich Frank Pieper, Alemannias neuer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, und Leo Gielkens, Lehrer an der HHG.

Im Rahmen der Zusammenarbeit richtet die HHG ab dem nächsten Schuljahr eine spezielle Sportklasse ein, in der sportinteressierte, und -talentierte Schüler gefördert werden. Für sie werden zum Beispiel vier bis fünf Stunden Sport pro Woche angeboten. Das Angebot richtet sich an Schüler, die im Sommer 2010 auf eine weiterführende Schule wechseln.

Interessierte Eltern und Schüler sind zum Informationsabend am Montag, 11. Januar, 19 Uhr, in der Heinrich-Heine-Gesamtschule, Hander Weg 89, eingeladen. Außerdem findet am Freitag, 18. Januar, von 15 bis 18 Uhr eine Sichtung für Fußballspieler statt, die in diese Sportklasse aufgenommen werden möchten. Diese Schüler können zusätzlich zur Förderung in der Schule an ein bis zwei Trainingseinheiten pro Woche bei der Alemannia teilnehmen.

Interessierte können sich anmelden. Ein Anmeldeformular kann im Internet auf der Seite http://www.alemannia-aachen.de heruntergeladen werden.

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