„Brand spricht“: Aktionen gegen den Hass

„Brand spricht“ : Aktionen gegen den Hass

Verkehrsteilnehmer beschimpfen sich teils wüst. Unverständnis und Kopfschütteln, wo man nur hinsieht. Und nur wenige Gesten und Gespräche, die dazu angetan sind, einem gutzutun. Über andere und Andersdenkende redet (und schimpft) man mehr, als dass man sich auf einen direkten Kontakt einlässt. Und wozu auch, unsere Meinung ist ja klar ...

Aber genau das stellen die Organisatoren der Veranstaltungsreihe „Brand spricht“ infrage. Das Projektteam von „Brand spricht“ möchten in einen Dialog über genau diese klaren Meinungen kommen. Dazu konnte es Bastian Berbner für einen Diskussionsabend gewinnen.

Berbner ist Autor und Journalist aus Berlin und hat unter anderem ein Buch zum Thema geschrieben. Es heißt: „180°, Geschichten gegen den Hass“. Aber das eigentlich Wesentliche ist, dass er zuvor die Menschen, um die es in dem Buch geht, aufgesucht und sich deren Geschichten angehört hat. Und so unglaublich das klingt, bei all diesen Menschen hat es Begegnungen und Zusammentreffen mit anderen Menschen gegeben, welche vorher undenkbar waren. Nachher war aber Verständnis und teilweise Freundschaft, wo vorher Ignoranz, Abschottung oder gar Hass waren.

Nette Geschichten, möchte man jetzt sagen, aber das sind Ausnahmen. Ob das so ist oder ob eben doch Verständigung zu Verständnis führt, das soll am 30. Januar im Mobile in Brand an der Hochstraße 16 besprochen werden.

Bastian Berbner wird im Rahmen der Diskussionsreihe „Brand spricht“ selber dort sein und mit allen Interessierten diskutieren. Stattfinden wird der Abend am 30. Januar, Einlass ist ab 18.45 Uhr. Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr. Ort des Geschehens ist das Mobilé, Mehrgenerationenhaus St. Donatus, Hochstraße 16. Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos gibt es unter www.mobile-brand.de, Anfragen können gern auch an brand-spricht@mobile-brand.de gesendet werden.

(red)