Aachen: Aachens CDU setzt voll auf Hausbesuche

Aachen: Aachens CDU setzt voll auf Hausbesuche

Wenige Stunden vor der Großkundgebung (Samstag) in der Arena Oberhausen eröffnete auch die Aachener CDU den Landtagswahlkampf.

Im Beisein zahlreicher in sattes Blau gekleideter Aktivisten, die meisten aus der Jungen Union, erläuterten die beiden Direktkandidaten Armin Laschet und Rolf Einmahl am Freitag im Ratskeller, wie wichtig ein Sieg der amtierenden schwarz-gelben Koalition am 9. Mai sei. Ansonsten drohe nämlich eine rot-rot-grüne Mehrheit in Düsseldorf, und die stelle ein Verhängnis für NRW dar. Davon gelte es die Wähler zu überzeugen, insbesondere die unentschlossenen.

Vor allem Laschet, Minister im Kabinett Rüttgers, malte das Schreckgespenst einer am Rhein regierenden Kombination aus SPD, Grünen und „diesen irren Linken” an die Wand. Es gelte, gewesene Rau- und Schmidt-Wähler auf die Möglichkeit einer solchen Kombination hinzuweisen, zumal sich SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft in der Frage, wie sie mit den Linken umgehen wolle, sehr bedeckt halte - „sie braucht im Gegensatz zu Frau Ypsilanti nicht mal ein Wahlversprechen zu brechen”.

Im Grunde ist die CDU aber überzeugt, dass es für Schwarz-Gelb wieder reichen wird, schon deswegen, weil dieses Bündnis in den zurückliegenden Jahre gute Arbeit geleistet habe. Einmahl brachte das so auf den Punkt: „Natürlich wollen alle die Wahl gewinnen, aber wir haben es besonders verdient.” Er verwies auf - „trotz Krise” - gesunkene Arbeitslosenzahlen und jüngste Umfragen, denen zufolge NRW bei den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ganz nach oben geklettert sei im länderweiten Vergleich. Funktioniert habe dies, weil man „verkrustete Strukturen” aufgebrochen habe.

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