Testwoche: Aachener Weihnachtsmarkt wird jetzt noch grüner

Testwoche : Aachener Weihnachtsmarkt wird jetzt noch grüner

Der Strom kommt bereits zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen und auch nahezu frei von Plastik sind die Imbissbuden und Verzehrstände auf dem Weihnachtsmarkt. Um den ökologischen Standard weiter anzuheben, möchten die Organisatoren jetzt schauen, ob es möglich ist, Essensreste und Geschirr der rund 1,5 Millionen Besucher komplett zu kompostieren.

Aufschlüsse über die Machbarkeit soll eine „Testwoche“ bringen, die am Montag, 16.12.2019, beginnt und mit der Schließung des Weihnachtsmarktes am 23. Dezember endet. Dazu wird auf dem Katschhof neben jeder normalen Mülltonne eine für den kompostierbaren Müll platziert.

Es geht darum, Erkenntnisse zu gewinnen, wie die Besucher mitziehen, denn das ehrgeizige Ziel ist nur zu erreichen, wenn die Zahl der „Fehleinwürfe“ gegen Null strebt. Der in den zusätzlichen Tonnen eingesammelte Müll aus Essensresten und Geschirr (mit Besteck und Servietten) wird bei den Schönmackers Umweltdiensten untersucht und bewertet. „Wir schauen überall genau hin, möchten unseren Weihnachtsmarkt so umweltfreundlich wie nur irgendwie möglich gestalten“, so Manfred Piana, Geschäftsführer des Märkte und Aktionskreises City.

In einem ersten Schritt haben die Weihnachtsmarkt-Organisation mit der Papstar GmbH, Schönmackers und dem Aachener Entsorgungsunternehmen Horsch die Testwoche „Für unsere Umwelt!“ vereinbart.