Aachen: Aachener Turn-Gemeinde unterstützt die Lebenshilfe

Aachen: Aachener Turn-Gemeinde unterstützt die Lebenshilfe

„Ich freue mich”, sagt Herbert Frings, Geschäftsführer der Lebenshilfe, und er hat guten Grund. Die Aachener Turn-Gemeinde (ATG) überbrachte ihm und den Bewohnern des Behindertenwohnheims an der Monschauer Straße jetzt die stolze Summe von 2500 Euro.

Die ATG hatte auch im vergangenen Jahr wieder pro Person einen Euro des Startgeldes zum Winterlauf abgezweigt, um so die Lebenshilfe zu unterstützen. Mit der diesjährigen Spende soll der Gymnastikraum im künftigen Freizeit- und Begegnungszentrum an der Adenauerallee eingerichtet werden.

Für Günter Driessen von der ATG ist es „ eine große Freude, die Spende überbringen zu können”. Er weiß, dass auch behinderte Menschen durchaus in der Lage zu sportlichen Leistungen sind. So nehmen sie als „Lebenshilfe-Staffel” alljährlich am Winterlauf teil.

Als Staffel deshalb, weil die behinderten Menschen die ganzen 18 Kilometer dann doch nicht schaffen. „Aber auch für sie sind sportliche Aktivitäten sehr wichtig”, meint Hilde Bärnreuther von der Lebenshilfe: „Sport stärkt ihr Selbstvertrauen, vermittelt das Gefühl von Gemeinschaft und löst nicht zuletzt ein angenehmes Wohlbehagen aus.” Die behinderten Menschen aus dem Wohnheim an der Monschauer Straße gehen ein- bis zweimal pro Woche Walken und brauchen dafür wie alle anderen auch die Ausrüstung.

Philipp Nawrocki, wiederholter Sieger des Winterlaufs, Günter Driessen und Gisela Küpper, überbrachten die Spende. Johannes Gode, Herbert Frings und Hilde Bärnreuther von der Lebenshilfe durften sich gemeinsam mit den Bewohnern des Heims an der Monschauer Straße freuen.