Aachener Polizei hilft bei landesweiten Grenzkontrollen

Großes Aufgebot : Aachener Polizei hilft bei Grenzkontrollen

Grenzraum Niederlande und Belgien: Mit diesem Fokus führten die Bundes- und Landespolizei am Donnerstag in NRW Grenzkontrollen durch. Die Aachener Polizei beteiligte sich an der Aufgabe.

Anlass für die großangelegten Grenzkontrollen seie, dass die Grenznähe von Straftätern als Möglichkeit genutzt werde, sich einem drohenden Strafverfahren durch die Flucht ins Ausland zu entziehen. Besonders betroffen seinen die Felder Wohnungseinbruch, Handel mit Betäubungsmitteln (BTM) sowie Auto-Krimnialität. Im Zuständigkeitsbereich der Aachener Polizei kontrollierten die Polizisten 435 Fahrzeuge und 413 Personen. Dabei konnten die Beamten über 40 Ordnungswidrigkeiten feststellen. Konsequenzen folgten in Form von Verwarnungsgeldern und Anzeigen.

Auch der Konsum von Drogen war ein Thema: Im Rahmen der Kontrolle fielen sechs unter Drogen stehende Autofahrer auf. Die Polizisten ordneten Blutproben an und leiteten ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Aufgrund einer defekten Bremsleitung wurde ein Lkw stillgelegt. Auch ein verurteilter Straftäter konnten aufgrund eines Haftbefehls festgenommen werden. Ebenfalls ging den Polizisten ein im vergangenen Jahr in Frankfurt entwendeter Pkw ins Netz. Es folgte die Festnahme der vier Insassen. Insgesamt wurden 17 Strafverfahren unter anderem wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und BTM-Delikte wurden eingeleitet.

Kriminalität macht nicht vor Grenzen halt

Der Polizeipräsident Dirk Weinspach äußerte sich zu den Kontrollen wie folgt: „Gemeinsame Kontrollen sind die richtige Antwort und unverzichtbar in unserem Grenzgebiet. Die Kriminalität macht in der heutigen Zeit nicht vor Grenzen Halt [...] Unser Ziel, das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger in der Region zu stärken, kann nur durch solche Grenzkontrollen und der engen Zusammenarbeit im Rahmen der NeBeDeAgPol (Arbeitsgemeinschaft der niederländischen, belgischen und deutschen Polizeibehörden) erfolgen."