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Für Kinder berufstätiger Alleinerziehender: Aachener Kitas weiten die Notbetreuung aus

Für Kinder berufstätiger Alleinerziehender : Aachener Kitas weiten die Notbetreuung aus

Nach den berufstätigen Eltern in Schlüsselfunktionen erhalten ab Montag auch berufstätige Alleinerziehende in Aachen das Recht, ihre Kinder in eine Notbetreuung zu geben.

Die Notbetreuung in den Kindertagesstätten und der Kindertagespflege wird ab kommenden Montag, 27. April, auch für berufstätige Alleinerziehende geöffnet. Darauf macht das städtische Presseamt aufmerksam. Es wird aber weiterhin ein Betretungsverbot für die Kitas geben und nur Kinder, die eine Notbetreuung erhalten dürfen, können in die Tagesstätten oder in die Tagespflege gebracht werden.

Die Kitas und Kindertagespflegegruppen werden noch nicht wieder komplett geöffnet, stellt das Presseamt in einer Mitteilung fest. Das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Aachen weisen aus gegebenem Anlass nochmals ausdrücklich darauf hin, dass Kinder mit Coronavirus-Krankheitssymptomen nicht in den Kindertagesstätten oder der Tagespflege betreut werden können und zu Hause bleiben müssen.

Berufstätige Alleinerziehende, die ihr Kind oder ihre Kinder in die Notbetreuung bringen wollen, müssen eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorlegen, die dann entsprechend geprüft wird. Zu finden ist diese auf der Homepage der Stadt Aachen im Internet unter www.aachen.de/corona, in der Rubrik „Kita, Schule & Familie“.

Appell von Susanne Schwier

Das Land hat erst für das Wochenende weitere Regelungen und Konkretisierungen für die Rahmenvorgaben der Notbetreuung angekündigt. Nach Mitteilung des Presseamtes werden in den ersten Tagen der kommenden Woche bestmögliche Vorbereitungen in den Kitas und in der Kindertagespflege dazu getroffen.

„Wir bitten alle Eltern das Angebot der Notbetreuung auch weiterhin mit sehr großer Verantwortung gegenüber den Kindern und dem Kita-Personal zu nutzen. Die Stadt Aachen wird sich um vertretbare Gruppengrößen bemühen. Bitte wägen Sie ab, ob Sie Ihr Kind bereits in den ersten Tagen in die Notbetreuung geben müssen“, appelliert Susanne Schwier, Beigeordnete für Bildung, Kultur, Schule, Jugend und Sport der Stadt Aachen.