Aachener Feuerwehr löscht Brand in Produktionshalle

Usache bisher unklar : Aachener Feuerwehr löscht Brand in Produktionshalle

Die Feuerwehr ist Mittwochnacht zu einem Brand in einer Produktionshalle einer Firma in Aachen ausgerückt. Vermutlich hatte eine Filteranlage Feuer gefangen. Zwölf Mitarbeiter wurden vorsorglich von einem Notarzt untersucht.

Laut Bericht der Feuerwehr Aachen schlug die automatische Brandmeldeanlage des Betriebs gegen halb eins am Mittwoch Alarm. In der Firma an der Zeppelinstraße wird Gummi verarbeitet.

Die Einsatzkräfte stellten beim Eintreffen fest, dass sich das Feuer und starker Rauch in der Produktionshalle entwickelten. Laut Polizei Aachen brannte vermutlich eine Filteranlage.Weitere Einheiten der Berufsfeuerwehr sowie der Löschzug Mitte der Freiwilligen Feuerwehr wurden zur Unterstützung angefordert.

Unter Atemschutzmasken konnte der Brand schnell gelöscht werden. Um den Rauch abzuleiten, wurde ein Großlüfter eines benachbarten Industriebetriebs eingesetzt. Der Einsatz der Feuerwehr konnte um 03.45 Uhr beendet werden.

Verletzt wurde nach Angaben der Feuerwehr niemand. Zwölf Mitarbeiter, die unter anderem zuerst versuchten, das Feuer zu löschen, wurden vorsorglich von einem Notarzt auf eine mögliche Rauchvergiftung hin untersucht.

Der Schaden an der betroffenen Produktionsanlage sei erheblich, wie die Feuerwehr mitteilte. Genaue Angaben kann erst eine eingängige Untersuchung bringen. Die Brandursache wird von der Polizei ermittelt.

Eingesetzt waren 45 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst mit insgesamt 14 Fahrzeugen. Durch den Brand kam es in der Anfangsphase zu einer starken Geruchsbelästigung in Teilen des Stadtteils Forst.

In der vergangenen Zeit war der Aachener Osten mehrmals von Feuern betroffen - zuletzt bei einem Brand am Eisenbahnweg. Im August hatte es an der Weißwasserstraße einen Großbrand gegeben, da Elektroschrott in Flammen aufgegangen war.

(red/feu)
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