Aachener Einzelhandel leidet unter der Witterung

Weihnachtsgeschäft : Der Verkaufssonntag fällt ins Wasser

Die Bilanz fällt eindeutig aus: „Der verkaufsoffene Sonntag war kein Renner, was den Einzelhandel angeht.“ Dieses Fazit zieht Jörg Hamel am Sonntagabend, nachdem er entsprechend negative Rückmeldungen aus den Aachener Geschäften erhalten hatte.

Und auch der Grund dafür liegt auf der Hand: „Wenn es stürmt und regnet, haben die Leute halt keine Lust vor die Türe zu gehen“, sagt der Geschäftsführer des Handelsverbandes Aachen-Düren-Köln.

Das Wetter war also schuld, auch wenn auf dem Weihnachtsmarkt trotzdem viel los war. Der Märkte- und Aktionskreis City (MAC) hatte am Sonntag 215 Busse gezählt – „so viele wie lange nicht mehr“, so Hamel. „Denn die Besucher, die ihren Besuch in Aachen geplant haben, die kommen auch“, begründet er das Phänomen.

Doch der Aachener Einzelhandel konnte davon nicht profitieren. Da auch der Samstag schon verregnet war, habe der Handel am zweiten Adventswochenende unter dem Vorjahresniveau gelegen, berichtet Hamel. „Das hat am ersten Adventswochenende und auch unter der Woche noch anders ausgesehen.“

Doch die Hoffnung auf ein gutes Weihnachtsgeschäft gibt Hamel noch nicht auf. „In den letzten Jahren war der Trend zu beobachten, dass die klassischen Weihnachtsgeschanke immer später eingekauft werden“, sagt er. Außerdem liegen die Weihnachtstage in diesem Jahr günstiger als noch 2017. „Dieses Mal ist Heiligabend an einem Montag, so dass wir auf einen richtig guten Geschenke-Samstag am vierten Adventswochenende hoffen dürfen.“

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