Aachen: Weihnachtmarkt mit 130 Ausstellern und Gastronomen

Aachener Weihnachtsmarkt ist eröffnet : Wieder 1,5 Millionen Besucher erwartet

Am Freitag hat der Aachener Weihnachtsmarkt begonnen. Seit 11 Uhr sind die Stände und Buden auf dem Markt, dem Katschhof und dem Münsterplatz geöffnet. Bis zum 23. Dezember erwartet der veranstaltende Märkte und Aktionskreis City (MAC) wieder 1,5 Millionen Besucher. Es wird empfohlen, das P+R-Angebot zu nutzen und mit dem ÖPNV anzureisen.

Die Besucher müssen in diesem Jahr erstmals seit Jahren mehr für den Glühwein zahlen. Denn der Preis steigt um 50 Cent auf 3,50 Euro. Und die 47. Auflage soll so umweltfreundlich wie niemals zuvor sein. Das heißt: Nahezu überall verzichten die 130 Beschicker der Buden weitestgehend auf Plastikverpackungen, Plastikteller und Plastikbesteck.

Geöffnet ist der Aachener Weihnachtsmarkt täglich von 11 bis 21 Uhr. Nur am Totensonntag, 24. November, öffnen die Stände erst ab 18 Uhr. Gut die Hälfte der Beschicker kommt aus Aachen, 17 Prozent kommen aus der Städteregion, 24 Prozent aus dem übrigen Deutschland und sechs Prozent aus dem benachbarten Ausland. Geschenke und Kunsthandwerk bieten 63 Prozent der Händler an, zwölf Prozent widmen sich Printen und Süßwaren. Getränke und Imbisswaren verkaufen rund 20 Prozent der Weihnachtsmarkt-Beschicker.

„Dieser Mix hat sich als optimal herausgestellt, die Atmosphäre soll schließlich möglichst weihnachtlich sein“, sagt MAC-Geschäftsführer Manfred Piana. Zehntausende LED-Lämpchen und hunderte Weihnachtsbäume sorgen für das typische Flair. 2018 wurde der Aachener Budenzauber erneut in die Riege der Top 10-Weihnachtsmärkte in Europa beim Wettbewerb „Best European Chrismas Market“ gewählt.

Viele P+R Plätze im Angebot

Damit alle Besucherinnen und Besucher des Weihnachtsmarkts entspannt in die Stadt kommen können, weist die Stadt auf das spezielle Park+Ride-(P+R)Ticket hin. Rund 1560 P+R-Plätze stehen in Aachen zur Verfügung: im Tivoli-Parkhaus (Krefelder Straße, 1200), am Westfriedhof (Vaalser Straße, 179 Parkplätze), am Waldfriedhof (Monschauer Straße, 99) und auf dem Parkplatz Jülicher Straße/Berliner Ring (80). „Die Tendenz bei den P+R-Kunden ist weiterhin steigend“, sagt Barbara Kirchbrücher vom Fachbereich Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen. „Mit 1900 verkauften P+R-Tickets haben wir im Jahr 2013 angefangen. Im vorigen Jahr wurden 19.000 P+R-Kunden registriert."

Das Prinzip des P+R ist einfach: Das eigene Fahrzeug wird im Tivoli-Parkhaus oder auf einem der drei anderen Parkplätze abgestellt. Von dort können bis zu fünf Personen mit dem Bus in die Innenstadt fahren und zurück. Das P+R-Ticket kostet fünf Euro. Erhältlich ist es beim Busfahrer. Im Tivoli-Parkhaus gilt das Parkticket auch als Busfahrschein.

Mit dem ÖPNV anreisen

Auch in diesem Jahr gibt es in der Vorweihnachtszeit wieder ein spezielles Shuttle-Bus-Angebot vom Tivoli-Parkhaus in die Innenstadt. Der Shuttle-Bus fährt an allen fünf Samstagen vor Weihnachten, also am 23. und 30. November sowie am 7., 14., und 21. Dezember. Er pendelt zwischen der Haltestelle Sportpark Soers an der Krefelder Straße bis zum Elisenbrunnen in der Zeit vom 11 bis 19.30 Uhr. Zusammen mit den Bussen der Aseag-Linie 51 gibt es auf dieser Strecke an den Samstagen ab 11 Uhr einen 7,5-Minuten-Takt in die City und zurück.

Zum Start des P+R-Vorweihnachtsangebots werden am Samstag, 23. November, ab 9 Uhr am Tivoli-Parkhaus und an den drei anderen P+R-Parkplätzen jeweils 100 Freitickets an die ersten P+R-Kunden verteilt.

Die Stadt empfiehlt vor allem den Besuchern aus Belgien und den Niederlanden, das Angebot am Tivoli-Stadion zu nutzen. Der P+R-Platz am Westfriedhof an der Vaalser Straße ist erfahrungsgemäß schon immer relativ früh am Samstagmorgen komplett ausgelastet.

Weitergehende Informationen finden Interessierte auf www.aachen.de/parkandride, www.aseag.de und www.aachenerweihnachtsmarkt.de.

(re)
Mehr von Aachener Nachrichten