Aachen: „Aachen Olé“: Soers wird zur Partymeile

Aachen : „Aachen Olé“: Soers wird zur Partymeile

Die Megasause steht wortwörtlich vor der Tür: Wo noch vor knapp zwei Wochen die besten Pferde der Welt sich beim CHIO um sportliche Ehren bemühten, trifft sich am Samstag, 13. Juni, die Crème de la Crème der Partyszene.

Michael Wendler, die Hermes House Band, Jürgen Drews, R.I.O., Mickie Krause sowie zehn weitere Schlagerbarden werden von der 16 mal drei Meter großen Bühne aus ihre Hits durch die Soers schallen lassen.

„Aachen Olé — Das größte Sommerfest im Drei-Länder-Eck“ heißt die Partyreihe, die nach der Premiere im vergangenen Jahr am Samstag zum zweiten Mal auf dem CHIO-Gelände in der Soers Station macht. Zwischen 13 und 23 Uhr erwarten die Veranstalter rund 28.000 Feierwütige zwischen 16 und 60 Jahren aus der Region sowie den benachbarten Niederlanden und Belgien.

„Wir veranstalten hier kein reines Schlagerfest, sondern eigentlich eine richtige Sommerparty“, sagt Veranstaltungsleiter Nescho Relic. Und immerhin spiele die Wetterprognose bislang auch mit: „Für Samstag sind sommerliche Temperaturen angekündigt.“

Seit Mittwochabend im Einsatz

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Am Donnerstagmittag wurde die große Bühne mit einem Kran errichtet. Seit Mittwochmorgen baut ein rund 100-Mann starkes Team die Partymeile auf, denn 28.000 Gäste wollen rundum versorgt werden — mit Musik, Essen und entsprechenden Getränken.

Obwohl diese bei einer derartigen Party häufig aus Bier bestehen, glaubt Relic nicht, dass es am Samstag Probleme geben könnte. „Bei uns läuft das sehr ruhig ab, es gibt kleine Schubsereien, aber keine gewalttätigen Schlägereien“, verspricht der Veranstaltungsleiter. „Unser Publikum feiert einfach gerne und die Polizei ist eigentlich immer zufrieden“, fügt er hinzu.

Drei Reihen sogenannter Crash-Barriers, Drängelgitter, mit Gräben schützen vor der Bühne vor Drängeleien und ein 500-Mann-starker Sicherheitsdienst sorgt für Ordnung. In einem Biergarten können zudem mehrere Tausend Leute vor einer LED-Wand mit Live-Beschallung das Konzert an Tisch und Bank verfolgen. „Wir rechnen mit rund 400 bis 500 Hektoliter Bier, die am Samstag getrunken werden“, so der Veranstaltungsleiter.

Damit es keinen Ärger mit den Anwohnern wegen zu großer Lautstärke gibt, beschäftigt Nescho Relic einen eigenen Schallgutachter. „Der wird sich dann in die Gärten begeben und messen.“ Falls es zu laut ist, wird Relic sofort benachrichtigt, um die Musik leiser zu drehen.

Sollte das also während des Festivals tatsächlich einmal geschehen, liegt es einzig an der Lautstärke und nicht etwa an der Qualität der Musik.

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