Aachen: Leuchten im Kennedypark verzaubert Besucher

Parkleuchten : Nadelfabrik verwandelt Kennedypark in fantasievolle Lichterwelt

Projektionen, Lichterketten und exakt 600 Teelichter ließen die Besucher des Kennedyparks am Wochenende in eine fast märchenhaft anmutende Welt abtauchen.

Wenn ein lauer Herbstabend, stimmungsvolle Lichtinstallationen und ein freier Blick in den Sternenhimmel zusammenkommen, dann kann das durchaus für Momente der Romantik sorgen. So geschehen am vergangenen Wochenende im Kennedypark. Denn dieser zeigte sich im Rahmen des Parkleuchtens zwei Tage lang in seiner ganzen Schönheit. Projektionen, Lichterketten und exakt 600 Teelichter ließen die Besucher in eine fast märchenhaft anmutende Welt abtauchen.

Verantwortlich für das leuchtende Gesamtkunstwerk war der Lichtinstallationskünstler „rost:licht“. Ergänzend zum Parkleuchten, das traditionell seit 2014 von der Nadelfabrik ausgerichtet wird, gab es zudem ein Programm für die ganze Familie. So zog am Freitagabend Ihre Majestät Prinzessin Amalie von Barocko samt Gatten die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Die Masken- und Stelzenanimation des Aktionstheaters „Freier Vogel“ erzählte die Geschichte einer 200 Jahre alten Prinzessin, die sich nach viel zu langer Schlafenszeit nun den Herausforderungen der heutigen Zeit stellt.

Traumhaft: Exakt 600 Teelichter ließen die Besucher in eine fast märchenhaft anmutende Welt abtauchen. Foto: Andreas Herrmann

Zu fortgeschrittener Abendstunde sorgte die Band Botticelli Baby für ausgelassene Stimmung und Tanzlaune. Die Gypsy Swing Balkan Band, die mit ihrer handgemachten Musik an den Hot- und Gypsy Jazz der 20er Jahre erinnert, spielte mit sichtlich guter Laune vor großem Publikum. Jung und Alt genossen das wahrscheinlich letzte Freiluft-Wochenende dieses Jahres. Auf mitgebrachten Stühlen, Picknickdecken und mit ein paar Leckereien im Gepäck machten es sich viele Familien auf der Wiese rund um die Teelichtinstallation gemütlich.

Am Samstagsabend gastierte die Band Final Virus rund um Peter Sonntag und der virtuosen Gitarristin Reno Schnell im Kennedypark. Und je näher der Abschluss der beiden Tage rückte, desto mehr Blicke gingen in Richtung des Firmaments. Eingebettet und begleitet von Musik, ließ ein fulminantes Abschlussfeuerwerk die Augen aller Besucher leuchten. Angesichts dessen blieb den Verantwortlichen nur eines zu sagen: Schön war’s und bis zum nächsten Mal.

Zum Abrocken: Am Samstagsabend gastierte die Band „Final Virus“ rund um Peter Sonntag und der virtuosen Gitarristin Reno Schnell im Kennedypark. Foto: Andreas Herrmann
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