Aachen: Kappes-Kleinkunst-Klub im Saalbau Rothe Erde

Alternativer Karneval : Comedy-Mixed-Show stimmt auf den Kappesball ein

Die Vorfreude darf steigen: Die alternativen Jecken laden zum Kappes-Kleinkunst-Klub in den Saalbau Rothe Erde zum Sessionsauftakt ein.

„Was macht ihr sonst so?“ Das ist die Frage, die laut Veranstalter Peter Kappertz viele Gäste nach dem Kappesball immer wieder stellen, weil sie mehr über die Künstler auf der Bühne wissen wollen. Deshalb laden die alternativen Jecken für Mittwoch, 7. November, um 20 Uhr zum Kappes-Kleinkunst-Klub in den Saalbau Rothe Erde und zeigen dort zum Sessionsauftakt einen bunten Mix aus Comedy, Satire und Artistik. „Das Publikum kann sich dabei auf viel Neues freuen, das im Rahmen des Kappesballs nicht zu sehen ist“, sagt Kappertz. Und die Künstler treten nicht auf der großen Bühne auf, sondern schaffen mit einer kleinen Podest-Bühne echte Klub-Atmosphäre.

Das Duo Diagonal bietet artistischen Slapstick, das Öcher Original Kurt Radermacher Mundartpflege und Hoppla – das Duo Satire aus dem täglichen Leben. Dazu kommt noch der ein oder andere Überraschungsgast. Im Mittelpunkt aller Darbietungen steht der ganz normale Irrsinn des Alltagslebens. So können sich die Gäste auf den großen Kappesball einstimmen. Der bietet seit 2014 eine etwas andere Karnevalssitzung.

„Bei uns stehen Kleinkunst, Comedy und Nonsens im Mittelpunkt“, sagt Mit-Veranstalter Thorsten Neumann von Hoppla – das Duo. Und so werde die berühmt-berüchtigte Kappertzhölle des Saalbaus Rothe Erde alljährlich zur Satirehölle. Das Konzept geht offensichtlich auf, und der Kappesball hat längst sein Publikum gefunden. Doch diesmal wollen die Veranstalter mit dem Kappes-Kleinkunst-Klub so etwas wie einen Vorgeschmack auf den großen Ball geben. Gleichzeitig können sich die Gäste schon mit Karten für den Kappesball am Samstag, 23. Februar 2019, eindecken oder vorbestellte Karten abholen.

Wer den Kappelball noch nicht kennt, bekommt beim Comedy-Klub-Abend zudem Gelegenheit, sich ein Bild von dem zu machen, was der große Ball bietet. „Der kommt ohne Tanzmariechen, Büttenredner sowie Ein- und Ausmärsche aus, und nach dem Bühnenprogramm bleibt so auch ausreichend Zeit, um Party zu feiern“, sagt Peter Kappertz. Dabei sieht sich das 15-köpfige Ensemble aber keineswegs in Konkurrenz zum traditionellen Karneval. „Wir wollen einfach nur eine Alternative zum üblichen Sitzungskarneval bieten“, meint Mit-Veranstalter Michael Dannhauer, ebenfalls Hoppla – das Duo. Und dieser etwas andere Karneval habe in den Hochburgen Köln, Düsseldorf und Bonn längst seinen festen Platz, ergänzt Kappertz.

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