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Aachen: Flucht vor Bundespolizei endet mit Unfall

Mehrere Verletzte : Flucht endet mit Unfall vor Polizeipräsidium

Am Ende krachte es unmittelbar vor dem Polizeipräsidium: Mit einem Unfall an der Ecke Trierer Straße/Debyestraße endete am Freitagmorgen die Verfolgung eines flüchtenden Fahrzeugs durch Polizeibeamte. Dabei gab es fünf Verletzte.

Beamte der Bundespolizei hatten den Wagen auf der A44 verfolgt. Im Zuge der momentanen Grenzkontrollen signalisierten die Beamten dem Fahrer des Fahrzeugs mit französischem Kennzeichen, er möge bitte anhalten.

Wie die Bundespolizeisprecher Bernd Küppers mitteilte, schien der Fahrer des Wagens auch zunächst darauf einzugehen, so dass die Beamten der Bundespolizei das Fahrzeug an der Anschlussstelle Aachen-Brand von der Autobahn hinunter in Richtung eines Supermarkt-Parkplatzes auf der Trierer Straße lotsen konnten. Dort allerdings gab der Fahrer, der mit zwei Beifahrern im Auto saß, Gas und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit über die Trierer Straße stadteinwärts.

Als er aber nur wenige hundert Meter weiter in die Debystraße einbiegen wollte, stieß der Fluchtwagen gegen zwei Zivilfahrzeuge der Kriminalpolizei, die gerade vom Gelände des Polizeipräsidiums gefahren waren – und zwar so heftig, dass die Flucht abrupt endete.

Laut Polizei gab es fünf Verletzte, darunter zwei Kollegen der Kriminalpolizei, die ebenso wie die drei Insassen des Fluchtfahrzeugs ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Über die Schwere ihrer Verletzungen, konnte die Polizei am Freitag allerdings ebenso wenig Auskunft geben, wie über den Grund ihrer Flucht.

(jkr/hr)