Aachen: „Aachen 2025“: Außergewöhnliche Streifen zum digitalen Wandel

Aachen : „Aachen 2025“: Außergewöhnliche Streifen zum digitalen Wandel

Das Aachen nach dem vierten Wochenende im September soll ein besseres, schlaueres, ein informierteres Aachen sein. Zumindest wenn es nach den Köpfen geht, die unter dem Hashtag „dmnchst“ ein Filmwochenende geplant haben, das Aachen so wohl noch nie gesehen hat.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Aachen 2025 — Digitalen Wandel erleben“, die auch vom Zeitungsverlag Aachen unterstützt wird, sollen vom 23. bis zum 25 September täglich Filme und Dokumentationen gezeigt werden, die teilweise bis zu 80 Jahre alt sind — und doch damals schon eine Zukunft gezeigt haben, in der wir heute leben.

„#dmnchst — kinoewigkeit“ ist ein Filmereignis, bei dem Trendthemen des digitalen Wandels künstlerisch und auch technisch außergewöhnlich beleuchtet werden sollen und das sich mit der Frage: „Wie wollen, ...wie werden wir in der Zukunft leben?“ beschäftigt. Denn auch wenn der digitale Wandel für viele Menschen noch nicht greifbar sei oder sich einige sogar davor fürchteten, so sei er doch auch so nah wie niemals zuvor.

„Es ist eine Revolution, die es so in der menschlichen Geschichte noch nicht gegeben hat. Und es wird nicht erst in 50 Jahren zu dieser Revolution kommen, sondern jetzt“, sagt Rolf Geisen, stellvertretender Vorsitzender von Regina e.V., Geschäftsführer der Alabon GmbH sowie Unterstützer von „Aachen 2025“.

Diese „German Angst“, wie Günter Bleimann-Gather von der Tema AG die Furcht vor dem digitalen Wandel nannte, wolle man mit Hilfe dieser Filme und Dokus und dem passenden Rahmenprogramm zu „Aachener Mut“ umformen. So formulierte es Ina-Marie Orawiec, Geschäftsführerin von OX2architekten.

Sie, Geisen, Bleimann-Gather, aber auch Simon Kluge vom Apollo-Kino und der Verein „Aachen Fenster — Raum für Bauen und Kultur“ wollen filmisch möglichst viele Menschen begeistern und zeigen, dass bestimmte Dinge sich zwar stetig weiterentwickeln, aber dennoch bleiben — so wie das Kino. Vor einigen Filmen werden zudem Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft Einführungen geben, in denen sie auf den Film eingehen und erklären, auf welchem Stand die Technologie derzeit ist.

Aachener sollen zusammenkommen, um Zukunft zu sehen und um sie mit zu formen.

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