Aachen: 6:6 bei „TORreich”: Los muss entscheiden

Aachen: 6:6 bei „TORreich”: Los muss entscheiden

Freitags abends auf dem Tivoli herrscht immer eine besondere Atmosphäre. Mehr als 18.000 Zuschauer, frühlingshafte Witterung und eine 1:0-Pausenführung für die Alemannia durch ein schönes Tor von Toptorschütze Benjamin Auer sorgten am vergangenen Freitag beim vorletzten Heimspiel der Saison gegen Rot-Weiß Oberhausen außerdem für beste Stimmung.

Bei „TORreich”, dem Halbzeitspiel von „Nachrichten” und Bitburger, wollten in der Pause des Spiels auf dem Tivoli noch einmal zwei Mannschaften die bisherige Saisonbestmarke übertreffen. Als erstes versuchte sich das Team „NEAndertaler”, Mitarbeiter von Neumann und Esser in Übach-Palenberg, an der riesigen Torwand vor der Südtribüne. Als Schütze sollte Dirk Hermanns, der lange schon für Rhenania Richterich kickt, sein Glück versuchen.

In Fußballschuhen zielte Dirk mit seinem starken linken Fuß immer auf dasselbe Loch unten. Wären die Jungs von Neumann und Esser etwas besser organisiert gewesen, vielleicht wäre mehr möglich gewesen: Mit sechs Punkten nach einer Minute Spielzeit war Dirk Hermanns jedenfalls nicht so zufrieden und schüttelte etwas skeptisch mit dem Kopf.

Auf das gleiche Loch gezielt

Gegner der „NEAndertaler” waren nicht die Ludolfs sondern die Brunzels. Beim Familientreffen auf dem Tivoli wollten Kai, Lars, Ralf, Siggi und Michael Brunzel zumindest den Tagessieg einfahren. Als Schütze schickte Papa Siggi seinen Neffen Kai vor. Gut organisiert zielte auch Kai auf das gleiche Loch wie zuvor sein Kontrahent Dirk Hermanns. Als es nicht so klappte, versuchte er sich auch ein paar Mal oben und er hatte prompt Erfolg. Nach einer Minute Spielzeit hatte auch er sechs Punkte gesammelt, und deshalb musste das Los über den Tagessieger entscheiden.

Das Glück war auf Seiten der Brunzels und deshalb dürfen sie jetzt mit 30 Litern Bitburger Pils ihren Erfolg bei „TORreich” feiern. Außerdem sind sie mit Freikarten beim Saisonfinale am Sonntag, 15. Mai, gegen die bereits als Absteiger feststehende Arminia aus Bielefeld auf der Tribüne. Für die „NEAndertaler” bleiben immerhin noch 20 Liter Bitburger Pils als Trostpflaster. Jetzt haben nur noch zwei Teams am letzten Zweitligaspieltag die Chance, die Saisonbestmarke von „Projeck” mit 15 Punkten zu überbieten.

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