Aachen: 24. Turnier: Nachwuchsreiter in der Albert-Vahle-Halle

Aachen: 24. Turnier: Nachwuchsreiter in der Albert-Vahle-Halle

Spätestens mit der Eröffnung des Weihnachtsmarktes bricht in Aachen — traditionell noch vor dem ersten Advent — die Weihnachtszeit aus. Überall glitzert, leuchtet und duftet es, kurz: es weihnachtet sehr. Das Salut-Festival macht von kommenden Donnerstag an da keine Ausnahme.

Denn das Besondere am „Nachwuchs-CHIO“, wie Turnierleiter Frank Kemperman das viertägige Stelldichein der besten Nachwuchsreiter in der Albert-Vahle-Halle nennt, „ist sicherlich die weihnachtliche Atmosphäre“: Die Halle ist festlich dekoriert, direkt am Parcours ist ein kleiner Weihnachtsmarkt aufgebaut, zählt Kemperman auf. „Und der Weihnachtsmann schaut ebenso vorbei wie unser CHIO-Maskottchen Karli“, kündigt der Vorstandsvorsitzende des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV) ein besonderes Familienprogramm für Samstag, 29. November, an. Die heimlichen Stars werden dann auch wieder mit dabei sein: Die Shetland-Ponys Carmen, Robert, Shania und Davina ziehen die Kutsche mit dem Weihnachtsmann. „Und wie immer ist der Eintritt frei.“

Seit 2006 organisiert der ALRV das von Willibert Mehlkopf 1991 ins Leben gerufene Turnier gemeinsam mit dem Gründer. „Dennoch ist der Parcours für die Nachwuchsreiter sehr anspruchsvoll“, betont der Niederländer auch den sportlichen Wert des Turniers.

208 Starter mit 268 Pferden

Insgesamt werden 208 Starter in vier Altersklassen mit 268 Pferden an den Start gehen. Mit dabei ist auch Lokalmatador Tim Bircken­staedt aus Vaalserquartier. Der 16-Jährige ist beim Salut-Festival schon ein Alter Hase, denn er nimmt bereits zum achten Mal teil. Daher weiß auch er aus Erfahrung: „Das ist immer eins der schönsten Turniere des Jahres. Die Halle ist gut besucht, und das Turnier ist super organisiert.“

Das hört Turniergründer Mehlkopf natürlich gerne. Mit dem professionellen Umfeld will er den Nachwuchsreitern den Weg zu den Senioren erleichtern. „Denn der Schritt vom Nachwuchs- in den Seniorenbereich ist wohl der schwierigste, den ein Reiter in seiner Laufbahn zu bewältigen hat“, sagt Mehlkopf.

Diesen Schritt bereits geschafft, hat Christian Ahlmann, der im vergangenen Sommer beim CHIO den Großen Preis von Aachen gewonnen hat. Er ist zu Beginn seiner Karriere Anfang der 1990er Jahre auch beim Salut-Festival gestartet. „Zu meiner Zeit, und ich glaube, das gilt bis heute“, sagt Ahlmann, „war es das beste Turnier für die Jugend.“

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