Aachen: 200 Kinder in „Notgruppen”

Aachen: 200 Kinder in „Notgruppen”

Erzieherinnen im Ausstand: Am Dienstag haben in Aachen erneut rund 400 Beschäftigte von kommunalen Kindertagesstätten die Arbeit niedergelegt.

Die Erzieherinnen kämpfen für einen besseren Gesundheitsschutz in ihrem Beruf. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi wurden allein in Aachen rund 50 städtische Kitas bestreikt.

Die Stadt Aachen stellte auch am Dienstag wieder in einigen wenigen Tagesstätten Betreuungsplätze für den Notfall bereit. Die Plätze sind gedacht für Eltern, die an den Streiktagen keinerlei Möglichkeit der Betreuung für ihr Kind haben. Nach Angaben des städtischen Presseamts nutzten pro Tag rund 200 Familien diese Möglichkeit.

Nachdem sich an den beiden ersten Streiktagen Hunderte Eltern bei der Stadt gemeldet und teils massiv beschwert hatten, war die Zahl der Anrufe am Dienstag deutlich geringer. „Die meisten Familien haben wahrscheinlich gleich für zwei Tage geplant und Lösungen gesucht”, so ein Sprecher der Stadt. Mitte Nächster Woche gehen Gewerkschaften und Arbeitgeber in die nächste Verhandlungsrunde. Weitere Streiks sind zu erwarten.

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