Aachen: 18 Stellen in der Schulsozialarbeit nicht mehr befristet

Aachen: 18 Stellen in der Schulsozialarbeit nicht mehr befristet

Nun fällt er weg, der „künftig-wegfallend-Vermerk“. Behaftet waren damit 18 Stellen in der Schulsozialarbeit, die bislang befristet waren. Am Dienstag beschloss der Personal- und Verwaltungsausschuss einstimmig, den sogenannten kw-Vermerk aufzuheben und die Stellen in unbefristete umzuwandeln.

„Schön, dass es vor Weihnachten noch klappt“, befand Ellen Begolli von der Links-Fraktion, „damit wird auch die Arbeit der Schulsozialarbeiter gewürdigt.“ Auch Elke Eschweiler (CDU) zeigte sich erfreut, „dass wir diese wichtigen Stellen dauerhaft besetzen können“. Und Marc Teuku von der Piratenpartei sprach von einem „besonderen Zeichen“ angesichts der „prekären Haushaltslage“.

Tatsächlich könnten die Kosten für die 18 Vollzeitstellen ab Juni 2018 voll auf den städtischen Haushalt durchschlagen. Bislang hat die Stadt das nicht alleine gestemmt. Zunächst hatten Mittel des Bundes aus dem Bildungs- und Teilhabepaket die Einrichtung der überplanmäßigen Stellen ermöglicht, später förderte das Land die Schulsozialarbeit.

Mit diesen Mitteln wäre die Finanzierung noch bis Mai 2018 gesichert, hat die Verwaltung errechnet. Um die Arbeit zu „verstetigen“, schlägt sie vor, die Befristung aufzuheben. Von dem Vorschlag fühlten sich die Kinder-, Jugend- und Schulpolitiker neulich etwas überfahren. „Wir haben keinen Zeitdruck gesehen und wollten das in Ruhe vorbereiten“, erklärte Claudia Plum (CDU). Es habe jedoch niemand in Frage gestellt, dass Schulsozialarbeit notwendig sei, betonte Sigrid Moselage von der FDP. Schlusswort von Helmut Ludwig (Grüne): „Gut, dass sich jetzt alle einig sind.“

(wb)
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