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Aachen/Wassenberg: Zwischen Freispruch und lebenslänglich

Aachen/Wassenberg : Zwischen Freispruch und lebenslänglich

Im Wassenberger Mordprozess schwanken die Anträge von Staatsanwaltschaft und Verteidigung zwischen Lebenslänglich und Freispruch.

Während die Staatsanwältin am Donnerstag vor der Schwurgerichtskammer des Aachener Landgerichts lebenslange Haft wegen Mordes aus niederen Beweggründen beantragte, forderte der Verteidiger im Gegenzug den Freispruch seines Mandanten. Der habe im Affekt und im Rausch gehandelt, sei von seiner treulosen Ehefrau zum Äußersten getrieben worden.

Das Paar hatte sich auf einer Wiese am Rursee zu einer „letzten Aussprache” getroffen. Dort streckte der 40-jährige Umweltingenieur seine Frau, die jetzt einen anderen liebte, mit zehn Messerstichen nieder.