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Aachen: Zeitungsverlag: Bernd Mathieu feiert Jubiläum

Aachen : Zeitungsverlag: Bernd Mathieu feiert Jubiläum

Was sind schon 25 Jahre? In einer Zeit, in der Mobilität groß geschrieben wird, bedeuten 25 Jahre in einem Unternehmen ein seltenes Maß an Kontinuität. Bernd Mathieu, Chefredakteur der beiden Aachener Tageszeitungen, verkörpert in seinem Berufsleben Kontinuität.

Und diese Kontinuität hat nichts mit Bequemlichkeit zu tun hat, mit trägem Verharren im alt Bekannten, mit der Scheu vor Veränderungen. Er verändert nicht seine eigene berufliche Position, sondern er gestaltet die Umgebung, formt die Menschen, verändert die Arbeitsbedingungen.

Betrachtet man seine Zeit im Zeitungsverlag Aachen seit dem 1. Juli 1979, dann fällt die stete Weiterentwicklung auf, deren äußere Zeichen die Verantwortung in unterschiedlichsten Bereichen sind. „In vielen Sätteln gerecht” steht in einer seiner Beurteilungen. Und wer im Archiv in Mathieus Texten blättert, findet Beiträge zur Kommunal- und Weltpolitik, zu Sport und Kultur, Unterhaltendes und Nachdenkliches.

Global, regional, lokal

Global denken, regional fühlen, lokal handeln - das ist einer der Grundsätze, denen Mathieu folgt. Und das nicht für sich allein an seinem Schreibtisch. Er vermag dies auch seiner Redaktion zu vermitteln. Und das ist ablesbar jeden Morgen in den beiden Tageszeitungen der Region - Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten.

In der schwierigen Phase der Modifizierung des Aachener Modells Ende vergangenen Jahres hat er gezeigt, wie groß seine Integrationskraft ist, als er bislang konkurrierende Kolleginnen und Kollegen zu einem leistungsbereiten und leistungsfähigen Team zusammenführte. Er hat überzeugend vermitteln können, dass im Zentrum der Arbeit der Dienst an den Lesern steht.

Diese sollen Orientierung erhalten, sie sollen in die Lage versetzt werden, ihr Leben mit Hilfe der Tageszeitung zu organisieren, zu planen, zu verstehen. Leserinnen und Leser sollen politische Entscheidungen einordnen können. Und verstehen, was ein Gesetz aus Berlin oder eine Verordnung aus Brüssel für den Alltag in Würselen, Roetgen oder Hückelhoven bedeutet.

Viele Kontakte im Hintergrund

Die tägliche Zeitung ist aber nur der sichtbare Teil der Arbeit, die Bernd Mathieu seit 25 Jahren leistet. Mindestens ebenso wichtig sind die vielen Kontakte im Hintergrund, in denen er als Ratgeber und Vordenker, Impulsgeber und Motor wirkt. Ein Mann des Dialogs, ein Motivator. Manch einer holt sich bei ihm die Feder, mit der er sich für die Öffentlichkeit schmückt. Bernd Mathieu will, dass es weitergeht - um der Sache und der Menschen willen, unabhängig davon, ob er als Urheber einer Idee genannt wird. Gleichfalls im Hintergrund, aber höchst effektiv seine Aktivitäten zugunsten von „Menschen helfen Menschen” oder Unicef.

Publizistische Vielfalt in der Region wollen die Herausgeber erhalten. Sie wissen in Bernd Mathieu einen engagierten Partner, der mit Fach- und Menschenkenntnis, Liebe zum Medium und den Menschen der Region, mit Ausdauer und Improvisationsgeschick immer wieder neu beweist: „Geht nicht, gibts nicht!”

Verlag, Herausgeber und Redaktion danken herzlich und wünschen noch viele gemeinsame Jahre.