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Düsseldorf: WM 2006: „Dritte Halbzeit” im Biergarten?

Düsseldorf : WM 2006: „Dritte Halbzeit” im Biergarten?

Zu den Großveranstaltungen in diesem und im kommenden
Jahr sollen die Gäste in Nordrhein-Westfalen länger draußen feiern können. Vor allem mit Blick auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 solle es eine „Dritte Halbzeit in den Cafés und Biergärten” geben, forderte der Hotel- und Gaststättenverband NRW (DEHOGA) am Mittwoch in Düsseldorf.

Statt wie landesweit bislang um 22 Uhr soll die Außengastronomie in den betroffenen Städten bis Mitternacht geöffnet haben, hieß es vor Vertretern der Kommunen und der Landesregierung. „Die Menschen wollen ein bisschen Süden fühlen”, erläuterte der NRW-DEHOGA-Vorsitzende Helmut Otto. Der vom Gesetzgeber vorgegebene Spielraum solle voll ausgenutzt werden, um das gastfreundliche Reiseland NRW weltweit in den Köpfen der Menschen zu verankern.

Das Landesimmissionsgesetz sieht ein Nachtruhegebot zwischen 22 und 6 Uhr vor. Kommunen dürfen aber in Einzelfällen Sonderregelungen treffen. Alleine zur Fußball-WM 2006 werden in NRW rund eine Million Menschen und zu den Weltreiterspielen in Aachen - ebenfalls 2006 - eine halbe Million Gäste erwartet. Bereits in diesem Jahr sollen zum Weltjugendtag eine Million Gläubige nach NRW kommen und zu den World Games eine halbe Million.