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Aachen: Wettbewerb „Haus für Musik”: Architekten gehen an die Arbeit

Aachen : Wettbewerb „Haus für Musik”: Architekten gehen an die Arbeit

Der Architektenwettbewerb zum „Haus für Musik”, das in Aachen als Bürgerstiftung für 25 Millionen Euro an der Monheimsallee errrichtet werden soll kann starten.

Aus den eingereichten Bewerbungsunterlagen wurden inzwischen von Professor Fritz Eller, dem Vorsitzenden der Jury, sowie dem Vorstand eine Auswahl von 24 etablierten sowie sechs jungen Architekturbüros getroffen, die am Wettbewerb „Haus für Musik” teilnehmen können.

Sie kommen aus Nordrhein-Westfalen, aber auch aus anderen Regionen Deutschlands und aus dem benachbarten Ausland: Der Architekturwettbewerb zum „Haus für Musik” hat großes Interesse in der Branche geweckt.

Die Erfahrung und Kreativität der teilnehmenden Büros verspricht nach Ansicht der Stiftung „Haus für Musik” als Ausloberin einen „erstklassigen und visionären Wettbewerb” für das geplante Konzerthaus.

Bis Ende des Monats werden alle teilnehmenden Büros mit den notwendigen Wettbewerbsunterlagen versorgt. Verbindlicher Abgabetermin ist der 17. Oktiber 2003. In einem öffentlichen Kolloquium besteht zur „Halbzeit” des Wettbewerbs am 15. September die Möglichkeit für Rückfragen.

Alle Entwürfe sollen ab Mitte November der interessierten Aachener Öffentlichkeit in einer Ausstellung gezeigt werden. Die Finanzierung des Wettbewerbs erfolgt über den Vorverein „Förderverein Haus der Musik”.

Drei alteingesessene Bauunternehmer aus der Aachener Region haben sich spontan bereit erklärt, den Vorverein und damit das Vorhaben durch eine Spende zu unterstützen.

Hiermit ist sowohl die Finanzierung des Wettbewerbs als auch die Erstellung einer Potentialanalyse für das „Haus für Musik” sicher gestellt.

Die Unternehmer wollen mit dieser Spende zu einer Belebung der konjunkturgeschwächten Aachener Bauwirtschaft beitragen und unterstützen ausdrücklich die mit der Realisierung des Konzerthaus anvisierte Stärkung der Zentralität des Oberzentrums Aachen sowie die Schaffung eines „Wir-Gefühls” in der Aachener Bevölkerung.

Folgende „gesetzte Büros”, wurden vom Auswahlgremium gezielt zum Architektenwettbewerb „Haus für Musik” eingeladen: Gottfried Böhm, Köln; Busmann + Haberer, Köln; Coophimmelblau Prix & Swiszinsky, Wien; Prof. Harald Deilmann, Münster; GMP von Gerkan Marg & Partner, Hamburg/Aachen; Ingenhoven, Overdiek und Partner, Düsseldorf; Kada und Wittfeld, Aachen; Petzinka Pink Architekten, Düsseldorf; architekten schröder schulte-ladbeck strothmann + kasper, Dortmund; Thomas van den Valentyn, Köln

Anhand der eingereichten Unterlagen ausgewählte Büros: Architekturbüro Becker, Potsdam; ARGE sinkenarchitekten (+ Planungsbüro Schmitz), Köln (Aachen); ASTOC GmbH & Co. KG, Köln; Behnisch, Behnisch + Partner Architekten, Stuttgart; BFM Architekten Partnerschaft, Köln; Braun + Schlockermann und Partner, Frankfurt; Fischer + Partner Architekten und Ingenieure, Aachen; Albert Frey, Aachen; Guder Hoffend Architekten, Hannover; Hausmann + Müller, Köln; Hentrup Heyers & Prof. Fuhrmann Architekten, Aachen; Heuer + Faust, Aachen: Höhler + Partner, Aachen; HSA Architekten, Aachen; Joachim Schürmann & Partner, Köln; Klever + Partner, Aachen; Königs Architekten, Köln; KSP Engel und Architekten GmbH, Köln; Mescherowsky architekten, Aachen; OX2architekten, Aachen; Schuster Architekten, Düsseldorf; Schwarze + Schwarze Architekten, Aachen; sigma Architektengemeinschaft mbH, Euskirchen; smo Architektur,Köln

Junge Büros, denen man eine Chance geben möchte: baulampe architekten, Gütersloh; Damrau Kusserow Architekten GbR, Köln; 37.Gruppe 404, Dortmund; Höhler + Jenatsch, Hamburg; Marvin Keim, Köln; Pape Wiewiorra Architekten, Berlin